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Freitag, 31.08.2007
Gazprom-Manager kauft sich bei Arsenal London ein
Moskau/London. Roman Abramowitsch ist nicht mehr der einzige russische Oligarch, der sein Geld in englische Fußballclubs investiert. Alischer Usmanow, Manager der Gazprom-Bank hat ein Aktienpaket am Champions-Leaague-Finalisten von 2006 gekauft.
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Für 14,5 Prozent der Anteile an Arsenal hat die Red and White Holding, deren Miteigentümer Usmanow ist, umgerechnet etwa 110 Mio. Euro bezahlt. Das Aktienpaket soll möglicherweise noch ausgebaut werden.
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Arsenal ist einer der erfolgreichsten Clubs in der englischen Premier-League. Allerdings ist der Verein von Deutschlands Nationaltorhüter Jens Lehmann gegenüber den Top-Clubs Chelsea London, Manchester United oder dem FC Liverpool in den letzten Jahren finanziell ins Hintertreffen geraten.
Mit dem neuen Anteilseigner hoffen die "Gunners" den Rückstand wettmachen zu können. Die Spendabilität russischer Oligarchen gegenüber englischen Fußballclubs ist seit dem Kauf von Chelsea durch Abramowitsch auf der Insel legendär.
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Auch Usmanow ist kein unbeschriebenes Blatt, zumindest in Russland. Der Oligarch, der als Manager und Großaktionär bei Gazprom Milliarden auf dem Konto hat, hat in den letzten Jahren einige spektakuläre Übernahmen gelandet - allerdings außerhalb des grünen Rasens.
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Vor einem Jahr übernahm er die bis dato oppositionelle Wirtschaftszeitung "Kommersant". Das Blatt hatte vorher eindeutig die Informationspolitik des Exil-Oligarchen Boris Beresowski vertreten. Ende Juli 2007 tauchten Informationen auf, dass er einen der größten russischen Handybetreiber - Megafon - übernehmen will.
(ab/.rufo)
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