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Mittwoch, 13.05.2009
Innenministerium klagt über Verleumdungen gegen Polizei
Moskau. Der Amoklauf eines Polizeimajors in Moskau, bei dem drei Menschen ums Leben kamen und sechs verletzt wurden, wirft ein schlechtes Licht auf die Polizei. Freilich haben Milizionäre in Russland ohnehin einen schlechten Ruf - zu Unrecht, wie sich nun die Behörde beklagt.
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Viele Russen schwärzen Milizionäre an, behauptet der Leiter der Abteilung für Innere Sicherheit bei der Polizei, Generalleutnant Juri Dragunzow.
Solche Fälle seien nicht selten, erklärte er. "Wobei nicht einmal hochgestellte Beamte vor diesen Methoden zurückschrecken, wenn Milizionäre gegen sie ermitteln. Doch wenn die Bürger Verleumdungen aussprechen, vergessen sie oft, dass dies strafrechtlich verfolgt wird", warnt Dragunzow.
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Laut Dragunzow werden Klagen gegen Polizisten stets objektiv und genau überprüft. Da die Innenbehörden so gut arbeiten, kann es sich wohl nur um ein Versehen handeln, wenn Transparency International Russland trotzdem beim Korruptionsindex auf einem der letzten Plätze sieht.
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