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Freitag, 21.03.2008
Aktualisiert 21.03.2008 13:30
Kaukasischer Fernseh-Journalist in Moskau ermordet
Moskau. Ein aus Dagestan stammender Korrespondent des Kreml-nahen „Ersten Kanals“ ist in Moskau in seiner Wohnung von zwei noch unbekannten Tätern ermordet worden. Sie legten nach der Tat Feuer.
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Iljas Schurpajew hatte die beiden Täter in der Nacht selbst in seine Wohnung gelassen: Gegen 2 Uhr rief er bei der Concierge an und bat, zwei junge Männer ins Haus zu lassen. Alsbald darauf alarmierten Nachbarn die Feuerwehr: In der Ein-Zimmer-Wohnung des Journalisten im obersten Stock eines 17 Etagen hohen Wohnblocks im Nordosten Moskaus brannte es.
Die Feuerwehr fand beim Löschen die Leiche des Wohnungsmieters: Nach vorläufigen Angaben wurde er mit einem Gürtel erdrosselt, auch wies sein Körper Messerstiche auf.
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Schurpajew berichtete für den Ersten Kanal meist aus seiner Heimatrepubklik Dagestan sowie aus der von Georgien abgespaltenen Teilrepublik Abchasien.
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Ob seine professionelle Tätigkeit mit der Tat in Zusammenhang steht, ist bislang offen. Die Ermittler favorisieren aufgrund des Tathergangs eher persönliche Hintergründe. Schurpajews Laptop wurde nach der Tat in der Wohnung vorgefunden.
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Ein ähnlich erscheinender Fall ereignete sich vor zwei Jahren in Moskau: Der ebenfalls 33-jährige NTW-Fernsehjopurnalist Ilja Simin wurde ebenfalls nachts in seiner Wohnung von einem Gast ermordet. Der Tatverdacht fiel auf einen jungen Moldawier, der bald darauf in seinem Heimatdorf verhaftet wurde. Ein moldawisches Gericht sprach ihn aber aus Mangel an Beweisen frei.
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