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Donnerstag, 13.12.2007
Nur 400 Neu-Russen – Heimkehrer-Programm gescheitert?
Moskau. 300.000 Auslands-Russen wollte die Regierung Putin mit ihrem Heimkehrer-Programm in den Jahren 2007 bis 2010 nach Russland zurücklocken. Statt 50.000 stellten im ablaufenden Jahr allerdings nur 35.000 einen Rückkehr-Antrag. Und lediglich 400 Russen kehrten tatsächlich aus dem Ausland nach Russland zurück.
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Das erklärt der Leiter des Komitees für die GUS-Staaten beim Föderationsrat Russlands Wadim Gustow. Gustow glaubt, dass zahlreiche ungeklärte Rechtsfragen Heimkehr-Willige von der Einreise nach Russland abhalten.
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Hauptproblem laut Gustow: Bisher wüssten die Auslands-Russen oft nicht, wo sie unterkommen sollten. Deshalb müssten sie bei der Wohnungssuche unterstützt werden. Gustow erklärte, dass das Rats-Komitee Mittel für den Bau von „Übergangswohnungen“ für Heimkehrer freigeben wolle. Außerdem will sich Gustow dafür einsetzen, dass die Heimkehrer von Anfang an lediglich 13 Prozent steuern zahlen müssen und nicht ein Drittel ihres Gehalts.
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Das Heimkehrer-Programm der Russischen Regierung rechnete für die Jahre 2007 bis 2010 mit 300.000 Heimkehrern aus den GUS-Staaten und aller Welt. 50.000 Auslands-Russen sollten im Jahr 2007 rückgesiedelt werden, 100.000 im Jahr 2008 und 150.000 im Jahr 2009. Für das Jahr 2007 sah der Russische Haushalt ein Budget in Höhe von 4,5 Milliarden Rubeln vor (rund 128 Millionen Euro).
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Doch bereits im Oktober beklagte der Leiter des Föderalen Migrationsdiensts Konstantin Romodanowski das Scheitern des Programms, da sich 14 Gebietssubjekte der Russischen Föderation nicht an dem Projekt beteiligen wollten.
(cj/.rufo/Moskau)
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