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Mittwoch, 20.06.2012

Petersburger Professoren wegen Spionage verurteilt

St. Petersburg. Zwei Professoren einer Technischen Universität in Petersburg sind zu 12 Jahren strenger Lagerhaft verurteilt worden. Sie sollen Geheimdaten über die Interkontinentalrakete Bulawa an China weitergegeben haben.

Ein entsprechendes Urteil wegen „Staatsverrat“ fällte heute das Petersburger Stadtgericht. Es sieht es als erwiesen an, dass die beiden Professoren im Mai und Juni 2009 während einer gemeinsamen Dienstreise nach China Geheimdaten über die neue russische Interkontinentalrakete Bulawa weitergegeben haben sollen.

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Sie sollen sie „gegen Geld an Vertreter der chinesischen Militäraufklärung übergeben haben“, meldet Interfax am Mittwoch. Die Verurteilten streiten ihre Schuld dagegen kategorisch ab.

Sie waren im März 2010 verhaftet worden. Im Juli 2010 hatte das „Schutzkomitee für Wissenschaftler“ sie als „Opfer der Spionen-Manie“ bezeichnet.

Erst im Mai war im Gebiet Swerdlowsk im Ural ein Mitarbeiter einer Entwicklungsfirma wegen eines ähnlichen Delikts zu acht Jahren Lagerhaft verurteilt worden.

Die Bulawa ist trotz vieler Pannen bei der Testserie von 2009/2010 bei der russischen Armee in Dienst gestellt worden. Viele Kritiker halten die von U-Booten abzufeuernde Interkontinentalrakete nach wie vor für technisch mangelhaft.



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jich 20.06.2012 - 21:56

Stroll

Wie gesagt, wenn einem Argumente fehlen, bleibt wieder mal nur noch die Flucht. Gute Reise, die morgendliche Bildzeitung warten schon sehnlichst auf Sie!


Stoll 20.06.2012 - 21:42

Haben Sie jich es noch nicht kappiert!!

@jich, das Niveau Ihrer Zeilen nähert sich dem Nullpunkt.
Deshalb werde ich mich an die von Cello gemachte Empfehlung halten

Don`t feed the Troll !!


jich 20.06.2012 - 19:55

PS:

Da Ihr erster Satz von mir als falsch erwiesen wurde und Ihr restlicher Post auf der inkorrekten Annahme basiert, dass dieser der Wahrheit entspricht, werde ich auf die restlichen ´Argumente´ nicht eingehen. Vor allem weil diese Behauptungen überhaupt NICHTS mehr mit dem Artikel zu tun haben. Aber behalten Sie Ihre Punkte ruhig im Hinterkopf und posten sie diese ruhig bei einem themenverwandten Artikel. Ich fürchte, Sie werden wiedermal wegen Argumenten-mangels ins Schweigen fliehen und für paar Wochen untertauchen müssen, wie Sie es damals schon bei dem Thema Pussy Riot getan haben.


jich 20.06.2012 - 19:46

>Seit knapp vier Monaten sitzt die
>Frauen-Punkgruppe Pussy Riot wegen
>Kritik an Kremlchef Wladimir Putin
>hinter Gittern.

Faktenverdrehen ist eine der Eigenschaften, die der ´moderne Demokrat´ heutzutage haben muss. Auch wenn es bekannt ist, dass die Mitglieder Vaginalrandalle sitzen, weil sie diesen ´Anti-Putin´-Protest in einer Kirche durchgeführt haben und somit die Mehrheit der russisch-orthodoxen Gläubigen beleidigt haben.

Die älteren Aktionen der ´Mädchen´ schrieben keine Schlagzeilen, deswegen haben sie sich für Kirche ´Austragungsort´ entschlossen.

Allgemein finde ich dieses Thema so ausgelutscht vor allem, weil ich es mit Ihnen gründlich genug besprochen habe:

http://www.aktuell.ru/russland/news/punk-provokateurinnen_bleiben_bis_ende_juni_in_u-haft_31945.html


Stoll 20.06.2012 - 18:33

Ein Lied und 7 Jahre Knast drohen

Seit knapp vier Monaten sitzt die Frauen-Punkgruppe Pussy Riot wegen Kritik an Kremlchef Wladimir Putin hinter Gittern.Stalin lässt grüßen.Die von Putin gelenkte Justiz ist ihren Namen nicht wert. Honnecker,Ulbricht,Mao, Gomulka und Stalin verhängten auch persönlich Gerichtsurteile. Russland hat das Niveau von Staaten in Afrika erreicht, in denen der Stammeshäuptling das Sagen hat.Deshalb wird Russland unter Putin auch nie mehr sein, als ein Rohstofflieferant für den Westen. Wenn die Ölpreise noch mehr in den Keller gehen, dann hat Russland nur noch billiges Öl und Gas anzubieten und sonst nichts. Oder was gibt es sonst noch was Russland liefern kann? Gut ausgebildete Russen hauten in den vergangenen Jahren zu Millionen aus Russland ab und ein Ende ist nicht abzusehen. Übrigens wandern die Russen nicht nach Weißrussland oder die Ukraine aus, sondern in den \" untergehenden \" Westen. Dort gibt es noch immer genügend Jobs für die gut ausgebildeten Einwanderer.China hat die östlichen Grenzgebiete Dank der Millionenenfach eingereisten Händler längst im Griff und vom Süden wächst eine nächste Gefahr heran. Der zunehmend radikaler werdende islamisch orientierte Süden,stellt Putin ein immer größer werdendes Problem vor die Haustür. Putin wird nicht in der Lage sein all die Probleme zu lösen, die in nächster Zeit anstehen, denn dazu bräuchte er die Zustimmung der gesamten Bevölkerung. Doch die verweigert sich den Machtträumen ihres Diktators immer mehr. Richtig so.


jich 20.06.2012 - 18:29

Nun müssen sich doch einige Schreiber hier die Beweislage, die zu dem Urteil geführt haben, nachrecherchieren. Denn die Professoren haben zwar einen angesehenen Beruf, doch bedeutet dies nicht, dass sie nicht aus Schlamperei oder gar gegen entsprechende Bezahlung Informationen an die Konkurrenz weitergegeben haben. Dass die Chinesen alles kopieren, was sie unter die Nägel kriegen ist bekannt. Dass in Russland Professoren vergleichsweise schlecht bezahlt werden und weitreichende Korruption herrscht ist ebenfalls bekannt.

Ich behaupte solch ein hartes Urteil dient ebenfalls als Präzedenzfall und zeigt, dass man tatsächlich was gegen Korruption tut.


Stoll 20.06.2012 - 17:28

Nun müssen sich doch einige Schreiber hier gegen dieses Urteil aufregen. Denn die Professoren haben doch nur dem Freund und der zukünftigen, wann wird das wohl jemals sein,Weltmacht ein paar Informationen zukommen lassen.


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