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Samstag, 08.03.2008
Russland gegen Georgien und Ukraine in der Nato
Moskau. Dmitri Rogosin warnt vor Blutvergießen, sollten Georgien und die Ukraine zu einer Mitgliedschaft in der Nato gedrängt werden. Abchasien und Südossetien könnten sich im Zuge der Kosovo-Ereignisse abspalten.
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In einem Interview für den „Spiegel“ warnt Dmitri Rogosin, Russlands Vertreter bei der Nato, vor schwerwiegenden Folgen, sollte der Westen und besonders die USA Georgien und die Ukraine dazu drängen, in das westliche Militärbündnis einzutreten.
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Rogosin spricht von "Georgiens Ende als souveräner Staat", da die bereits abtrünnigen und Richtung Moskau tendierenden georgischen Teilrepubliken Abchasien und Südossetien sich dann endgültig von Georgien abspalten würden, was nicht ohne Blutvergießen geschehen würde.
Was die Ukraine betrifft, so ist sich Rogosin sicher, dass die „Mehrheit der Bevölkerung gar nicht in die Nato will“. Zum Thema der amerikanischen Raketenabwehrsysteme in Osteuropa lässt Rogosin verlauten, die russische Antwort werde „effektiver und sehr viel billiger sein als alle amerikanischen Pläne“.
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Rogosins Äußerungen kommen nicht von ungefähr, geht es doch zurzeit bei den Gesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Moskau unter anderem auch um diese Themenblöcke der internationalen Politik.
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