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Montag, 18.05.2009
Wirtschaftlicher Abschwung viel stärker als erwartet
Moskau. Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2009 entgegen der Erwartungen der russischen Regierung um 9,5 Prozent gesunken. Die Prognosen hatten vorher zwischen 5 und 7,4 Prozent gelegen.
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Das Russische Statistikamt veröffentlichte diese Zahl am Freitag. Trotz der (unerwartet) stabilen Ölpreise bewahrheitet sich damit ein Rückgang, den selbst die größten Pessimisten nicht für möglich gehalten hatten.
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Eine Umfrage unter 22 Banken, Großunternehmen und Wirtschaftszentren hatte erst Ende April erbracht, dass keiner mit einem Minus von mehr als vier Prozent rechnete und den Prognosen des Wirtschaftsministeriums „nicht glauben wollte“, so Wedomosti.
Dementsprechend schlechter sehen nun die Prognosen für 2010-2012 aus. Das Wirtschaftsministerium rechnet mit vorsichtigem Optimismus für 2010 mit 0,5 Prozent Wachstum – statt der früher angenommenen 3,8.
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2011 soll es um 3,4 Prozent in die Höhe gehen (ursprünglich war mit 4 Prozent gerechnet worden). Und 2012 werden 4,4 statt 4,9 Prozent Zuwachs erwartet.
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Ein pessimis- tisches Szenario sieht 2010 allerdings ein Minus von 0,9 Prozent statt 2,8 Prozent Wachstum; 2011 könnte das Plus 1,9 statt 3,3 Prozent ausmachen, 2012 dann 3,2 statt 4 Prozent.
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