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| Lauter brennende Punkte - so sieht ein NASA-Satellit die russischen Waldbrände. (Foto: newsru.com) | |
Montag, 02.08.2010
Russland brennt: 30 Tote, über 2.000 Obdachlose
Moskau. In Russland brennen 128.000 Hektar Wald. Feuerwehr, Katastrophenschutz und Militär und viele Freiwillige kämpfen bis zur Erschöpfung. Aus dem Ausland – u. a. aus Deutschland – kommen Hilfsangebote.
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Besonders schlimm ist die Lage laut des russischen Katastrophenschutzministeriums in den Gebieten Nischni Nowgorod, Wladimir und Woronesch und in der Teilrepublik Mordowien.
Insgesamt mussten bei den verheerenden Bränden 86.000 Menschen evakuiert werden, 2.200 verloren ihr Obdach, 1.875 Häuser brannten ab. Es sind 30 Tote zu beklagen.
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400 Brandherde aus dem Weltall zu sehen Insgesamt sind etwa 180.000 Menschen im Einsatz, seit Freitag auch mehrere Militäreinheiten. Neben unzähligen Feuerwehrwagen stehen 14 Löschflugzeuge zur Verfügung. Ein Satellitenbild zeigt in Zentral- und Südrussland bis hin zum Ural um die 400 „brennende Punkte“.
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Die Regierung verspricht den obdachlos gewordenen Menschen schnelle und unbürokratische Hilfe. Neben materieller Hilfe für Opfer und Hinterbliebene gab Ministerpräsident Wladimir Putin das Versprechen, bis zum Wintereinbruch die zerstörten Dörfer und Häuser auf Staatskosten wiederaufzubauen.
Dafür hat der Staat 4,6 Milliarden Rubel (142 Millionen Euro) bewilligt. Die Russisch-orthodoxe Kirche ruft derweil zu Spenden für die Brandopfer auf. Hilfsangebote kommen auch aus dem Ausland, unter anderem aus Deutschland und der Ukraine.
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Die Lage entspannt sich langsam Für den heutigen Montag hat Putin die Gouverneure der betroffenen Regionen zu einer Sitzung nach Moskau bestellt. Die Lage bleibe schwierig, trotz einer gewissen Stabilisierung, hatte er am Samstag erklärt. Zudem seien die Wetteraussichten wenig tröstlich – die Hitze hält mindestens bis zum nächsten Wochenende an.
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Eine gewisse Entschärfung bestätigt aber auch der Katastrophenschutz. Sonntagabend hieß es, es sei im Laufe des Tages kein weiteres Haus abgebrannt und niemand sei zu Schaden gekommen. Die Waldbrände haben am Sonntag um 7.000 Hektar abgenommen – zurzeit brennen 128.000 Hektar.
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