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Montag, 02.08.2010
Brände: Medwedew verhängt Notstand über sieben Gebiete
Moskau. Präsident Dmitri Medwedew hat mit einem Ukas wegen der Waldbrände und der anhaltenden Brandgefahr in sieben Föderationsgebieten den Notstand ausgerufen.
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Betroffen von der Maßnahme sind die Republiken Mari-El und Mordowien sowie die Gebiete Wladimir, Woronesch, Nischni Nowgorod, Rjasan und das Moskauer Gebiet.
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Die Behörden dieser Regionen wurden vom Kreml angewiesen, zum Brandschutz Sperrgebiete auszuweisen, in die keine Personen mehr eingelassen werden. Auch jede "wirtschaftliche Tätigkeit" ist dort dann untersagt. Auf diese Weise soll der Ausbruch neuer Brände sowie mögliche weitere Opfer verhindert werden.
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Außerdem wurde von Dmitri Medwedew der Einsatz der Streitkräfte zur Bekämpfung der um sich greifenden Brandkatastrophe angeordnet. Das Verteidigungs- und das Katastrophenschutzministerium (dem auch die Feuerwehr untersteht) wurden beauftragt, den Bedarf an Kräften und Gerät zur Brandbekämpfung und –verhütung festzulegen.
Außerdem wurden die Verwaltungen der betroffenen Regionen angewiesen, den Opfern und Geschädigten der Feuer neuen Wohnraum und Entschädigungen für das verlorene Eigentum bereitzustellen.
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Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu hatte heute scharf das Verhalten gewisser Bevölkerungskreise kritisiert, die in der Natur sämtliche Warnungen und Verbote zur Brandverhütung ignorierten. Wenn keine scharfen Maßnahmen ergriffen würden, müssten seine Kräfte nach jedem Wochenende wieder die gleichen Flächen löschen wie schon in der Vorwoche.
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Angesichts der in Zentralrussland weiter herrschenden Hitze von bis zu 40 Grad sei in den nächsten Tagen keine Minderung der Brandgefahr zu erwarten, so Schoigu.
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