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Freitag, 30.07.2010
Flugzeug-Kaperung in Domodedowo verläuft glimpflich
Moskau. Nach nur 2,5 Stunden ist gestern die Kaperung eines in Moskau-Domodedowo bereits gelandeten Flugzeuges unblutig beendet worden. Als Ärzte verkleidete Polizisten überwältigten den unbewaffneten Luftpiraten.
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Der 40 Jahre alte Entführer aus dem Gebiet Krasnodar hatte allerdings erst die planmäßige Landung der Maschine der Kavminvody-Avia abgewartet, bevor er der Besatzung einen Zettel übergab, auf dem neben seiner Handynummer stand, er habe „wichtige Informationen“ für die Behörden.
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Das aus Mineralnije Wody kommende Flugzeug mit 105 Personen an Bord wurde darauf hin auf einen speziellen Abstellplatz gelotst. Telefonisch forderte der Luftpirat ein Treffen mit Ministerpräsident Wladimir Putin. Nach Angaben aus der Staatsanwaltschaft äußerte der Mann keine direkten Drohungen, nutze aber Formulierungen wie „Ich empfehle, die Türen nicht zu öffnen“.
Zweieinhalb Stunden blieb das Flugzeug so geparkt. Dann bat eine Mutter um ärztliche Hilfe für ihr weinendes Kind und der Geiselnehmer stimmte zu.
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Als Mediziner verkleidete Sicherheitskräfte gelangten so in das Flugzeug und nahmen den Luftpiraten fest. Waffen oder gefährliche Gegenstände wurden bei ihm nicht gefunden.
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