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Montag, 02.08.2010
Anomale Hitze treibt Moskauer Mietpreise in die Höhe
Moskau. Vermieter ziehen aus der unerbittlichen Sommerhitze in der russischen Hauptstadt Gewinn: Wohnungen mit Klimaanlage und in der Nähe von Gewässern und Parks vermieten sie zurzeit mit fünf bis zehn Prozent Aufschlag.
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Wie RIA Novosti unter Berufung auf die Immobilienagentur MIAN berichtet, waren im Juli in Moskau vor allem preisgünstige Wohnungen mit Klimaanlage gefragt. In allen Preissegmenten ist die Nachfrage nach Wohnungen an Gewässern und Parks am größten.
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Vermieter nutzen die Hitze und drehen an der Preisschraube: Fünf bis zehn Prozent schlagen sie auf den üblichen Preis auf. Da die Nachfrage im Sommer relativ gering ist, schlägt sich die Teuerung aber kaum auf die Durchschnittspreise nieder.
Im Juli kostete eine Wohnung im unteren Segment im Schnitt 32.300 Rubel Miete pro Monat (936 Euro) – das sind 3,2 Prozent mehr als vor der Hitze. In der Mittelklasse müssen 56.600 Rubel (1.640 Euro) hingeblättert werden - ein Anstieg von 2,2 Prozent.
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Wohnungen der Elite-Klasse kosten im Schnitt 212.200 Rubel (6.150 Euro), was lediglich einen Preisanstieg von 0,3 Prozent bedeutet. Anders als sonst üblich, sehen sich die potentiellen Mieter die Wohnungen im Moment entweder am frühen Morgen oder am späten Abend an – um der unerträglichen Moskauer Hitze zu entgehen.
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