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Donnerstag, 05.08.2010
Fällt erster Schultag wegen Waldbrands ins Wasser ?
Moskau. Russlands Oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko hat nicht ausgeschlossen, dass der erste Schultag in Russland wegen der Waldbrände verschoben wird. „Wird die Lage nicht besser, dann werden wir bestimmte Maßnahmen zur Verlegung des Schuljahres fordern“, sagte er.
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In Russland beginnt das Schuljahr traditionell am 1. September. Bis dahin ist es noch etwas Zeit, allerdings sehen die Wettervorhersagen bisher noch keine Besserung voraus. In den nächsten zwei Wochen bleibt es wohl weitgehend heiß und trocken.
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„Frühestens“ ab Mitte August werde es etwas kühler, teilte der Wetterdienst mit. Darauf festlegen wollten sich die Meteorologen aber nicht und so will der Amtsarzt am 9. August auf einer Sitzung zur Vorbereitung des Schuljahres eine Entscheidung über eine mögliche Verlegung treffen. Er hoffe aber, dass die Schulen nicht geschlossen werden müssten, erklärte Gennadi Onischtschenko.
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Derzeit herrscht aufgrund der Waldbrände Smogalarm in Moskau und in zahlreichen Städten Zentralrusslands. Der Anteil an Schadstoffen in der Luft liegt um ein Vielfaches über der Norm. Viele Eltern haben ihre Kinder in Ferienlager außerhalb der Gefahrenzone geschickt, damit sie den Rauch nicht einatmen müssen.
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