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Der Marsch der Millionen möchte den "russischen Frühling". (Foto: newsru.com)
Der Marsch der Millionen möchte den "russischen Frühling". (Foto: newsru.com)
Samstag, 15.09.2012

Opposition marschiert für Präsidenten- und Duma-Neuwahl

Moskau. In Russland geht die Opposition heute auf die Straße. Zum „Marsch der Millionen“ in der Moskauer Innenstadt werden 25.000 Teilnehmer erwartet. 7.000 Polizisten sind im Einsatz. Es werden Provokationen befürchtet.

Der Marsch startet um 14 Uhr am Puschkin-Platz und führt über den Boulevard-Ring zum Sacharow-Prospekt. Dort wird es eine Kundgebung geben. Angemeldet sind 25.000 Personen. Erstmals nehmen auch die Kommunisten von der KPRF teil.

Bei Russland-Aktuell
• Jabloko boykottiert „rot-braunen“ Marsch der Millionen (14.09.2012)
• Smolny vereinigt Opposition beim „Marsch der Millionen“ (12.09.2012)
• Millionenprämie für Polizisten bei Krawall-Marsch (12.07.2012)
• Anti-Putin-Protest geschrumpft: über 450 Festnahmen (07.05.2012)
Hauptforderungen der Proteste sind die Neuwahl des russischen Präsidenten und der Duma, die Einhaltung der Menschenrechte und der Prinzipien des Rechtsstaates.

Interessant sind die auf dem Hauptplakat platzierten Losungen: „Putin trägt für alles die Verantwortung. Der russische Frühling kommt. Russland wird frei sein.“

7.000 Polizisten begleiten Marsch und Meeting. Im Vorfeld hatte die orthodoxe Bewegung „Eurasischer Jugendbund“ erklärt, sie wolle mit „Kreuzen und Silberkugeln“ gegen die Demonstranten vorgehen, sollten diese „die Ordnung brechen“.

Die Protestaktion zieht sich bis 22 Uhr hin. Beobachter befürchten, im Anschluss könnte es zu Auseinandersetzungen kommen. Einige Demonstranten planen die Errichtung eines Zeltlagers, und dagegen wird die Polizei vermutlich vorgehen.

Der inzwischen dritte „Marsch der Millionen“ ist in vielen russischen Städten geplant. In St. Petersburg geht die traditionell zerstrittene Opposition in kurzen Zeitabständen auf derselben Strecke und trennt sich dann zu Einzelkundgebungen an verschiedenen Plätzen.

In Perm im Ural und in Nischni Nowgorod an der Wolga wurden die Märsche verboten. In Nischni will die Opposition trotzdem auf die Straße gehen.

Beim letzten „Marsch“ war es am 6. Mai in Moskau zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Polizisten wie Demonstranten wurden verletzt, etwa 400 Protestler festgenommen. Die Ermittlungen gegen Dutzende von ihnen laufen bis heute.



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Royaler 15.09.2012 - 23:41

Hurra

Der Druck bleibt!
1,2,3 und Putin ist vorbei!

Repression feuert nur an.

Da verrechnet sich die Spitze anscheinend.Dreimal ist einmal zu viel.

UdSSR ist denn wohl wirklich mit ihren Methoden ein zum Scheitern
verurteiltes System; FSB gegen Pussy Riot, da hilft auch keine Kirche mehr, das geht für die
Repressiven schief.

Moderne Zivilgesellschaft ist auch für Russland angesagt,
da stören ewig Gestrige mehr und mehr.


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