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Putins Griff nach der absoluten Mehrheit ginge momentan ins Leere (Foto: premier.gov.ru)
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Freitag, 16.12.2011

Umfrage: Putin müsste gegenwärtig in zweiten Wahlgang

Moskau. Die Zustimmungswerte von 60 bis 70 Prozent sind Vergangenheit: Wenn Wladimir Putin jetzt schon zur Präsidentenwahl anträte, bliebe ihm die Stichwahl nicht erspart, da er unter 50 Prozent bleiben würde – ehrliche Wahlen einmal vorausgesetzt.

Bei einer am letzten Wochenende durchgeführten repräsentativen Umfrage des Instituts Wziom erklärten 42 Prozent der Befragten, sie würden für Wladimir Putin stimmen. Kommunisten-Chef Gennadi Sjuganow kommt auf 11 Prozent, 9 Prozent wollen für den Nationalisten Wladimir Schirinowski von der LDPR stimmen.

Jawlinski und Prochorow momentan abgeschlagen


Ex-Föderationsratsvorsitzender Sergej Mironow vom „Gerechten Russland“ hat den Daten zufolge gegenwärtig 5 Prozent der Wähler hinter sich. Grigori Jawlinski von Jabloko und der parteilose Multimilliardär Michail Prochorow kamen in der Umfrage auf je 1 Prozent.

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• Putin: Ich gehe, wenn das Volk mich nicht mehr will (15.12.2011)
• Wahlfälschung allerorten: Die Opposition klagt (09.12.2011)
15 Prozent der Befragten erklärten, dass sie sich noch nicht entschieden hätten, für wen sie abstimmen wollen. 11 Prozent wollen nicht zur Wahl gehen und 1 Prozent erklärte, eine ungültige Stimme abgeben zu wollen.

Zweiter Wahlgang Putin vs. Sjuganow erscheint realistisch


Ein Wahlergebnis, bei dem Putin unter 50 Prozent Zustimmung bleibt, würde bedeuten, dass zwei Wochen später, am 18. März, eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten stattfinden muss. Gegenwärtig würde also der KP-Vorsitzende Sjuganow dann Putin zum Abstimmungs-Duell herausfordern.

Proteste und Manipulationen kosten Putin zehn Prozent


Nach den von massiven Fälschungsvorwürfen zugunsten der letztlich siegreichen Putin-Partei „Einiges Russland“ überschatteten Duma-Wahl ist der Rückhalt für Putin in der russischen Bevölkerung deutlich eingebrochen.

Laut WZIOM erklärten im Laufe des Jahres immer zwischen 60 und 68 Prozent der Befragten, dass sie „im großen und ganzen zufrieden“ mit der Tätigkeit des Regierungschefs seien.

Innerhalb der zwei Wochen um den Wahltermin sank dieser Wert von 61 auf 51 Prozent. Auf dem gleichen Wert rangiert momentan auch die Zustimmung für Präsident Dmitri Medwedew, der bei einer Präsidentschaft Putins neuer Regierungs-Chef werden soll.



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Baumfreundin 18.12.2011 - 22:04

Gutmenschen

Warum haben die Gutmenschen ein goßes Problem mit Putin ? Ist er Ein Kriegstreiber ? Sin in westl. Demokratien nicht auch oft mehre Wahlgänge erforderlich ? Es müßte doch eigentlich schon aus diesem Grunde positiv gesehen werden!Ich verstehe auch nicht wie die Gutmenschen Kriegsverbrecher wie Bush,Obama oder den kleinen ungarischen Franzosen anhimmeln und Putin dernoch keien krieg geführt hat so verteufeln !


Baumfreundin 18.12.2011 - 22:03

Gutmenschen

Warum haben die Gutmenschen ein goßes Problem mit Putin ? Ist er Ein Kriegstreiber ? Sin in westl. Demokratien nicht auch oft mehre Wahlgänge erforderlich ? Es müßte doch eigentlich schon aus diesem Grunde positiv gesehen werden!Ich verstehe auch nicht wie die Gutmenschen Kriegsverbrecher wie Bush,Obama oder den kleinen ungarischen Franzosen anhimmeln und Putin dernoch keien krieg geführt hat so verteufeln !


xy 16.12.2011 - 16:11

Umfrage: Putin müsste gegenwärtig in zweiten Wahlgang

Putins \"Dauerwerbesendung\" ist doch ein Witz. Der hält sich wohl auch noch für schlau. Diese Arroganz gegenüber den Demonstranten, das ist doch zum Kotzen. Mit Demokratie hat der nichts am Hut. Der regiert noch 40 Jahre. Niemand von seinen Höflingen wird ihm sagen, das ihn keiner mehr will und wenn ist es halt eine Westspion.


xy 16.12.2011 - 16:05

Umfrage: Putin müsste gegenwärtig in zweiten Wahlgang

das glaube ich nicht, Putin knapp unter 50 Prozent. Das ist doch wie bei der Duma Wahl. Das ist doch alles Beschiss.


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