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| Ein hartes Spiel lieferten sich am Donnerstagabend Sevilla und Zenit. Foto: www.newsru.com | |
Freitag, 31.03.2006
4:1 – das Fiasko von Sevilla
St. Petersburg. Das Hinspiel im Viertelfinale des UEFA-Pokals endete für Zenit mit einem niederschmetternden 1:4 und mit neun Mann auf dem Platz. In Petersburg müssen die Zenitler nun 3:0 gewinnen. Angesichts der Tatsachen ein ziemlich fragwürdiges Unterfangen…
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Das Chaos begann schon, bevor das Spiel überhaupt angepfiffen war. Auf der Gästetribüne lieferten sich Zenit-Fans mit der spanischen Polizei eine Schlägerei, bei der im Endeffekt etwa 20 Personen festgenommen wurden.
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Als diese Leidenschaften verebbten, machte sich Sevilla an den Sturm auf Malafejews Tor. Zenits Keeper rettete in ein paar ganz brenzligen Situationen. Kaum hatte Zenit in die Offensive gefunden, kassierten sie das erste Gegentor. In der 15. Minute war Malafejew gegen Javier Saviola machtlos.
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Kershakow köpft elegant ein
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Nach weiteren Glanzparaden von Malafejew gelang Zenit kurz vor der Pause der Ausgleich. Nach einer Flanke von Andrej Arschawin beförderte Alexander Kershakow die Kugel per Kopf ins Netz. Solche Tore haben bei Alexander Seltenheitswert und verdienen deshalb besondere Erwähnung.
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Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
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In der 56. Minute ging dann erneut Sevilla in Führung. Vorausgegangen war ein grobes Foul von Erik Hagen an Frederic Kanoute. Hagen musste mit Gelbrot vom Platz, und Jose Luis Marti ließ sich am Elfmeterpunkt nicht lumpen – 2:1.
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Das war der Anfang vom Ende für Zenit. Den Rest der Partie beherrschten die Gastgeber, die ihren Vorsprung in der 80. Minute durch Saviola und in der 93. Minute durch Adriano noch ausbauen konnten. Den Schlusspunkt in diesem Grauen setzte der Platzverweis von Arschawin kurz vor dem Schlusspfiff.
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Rückspiel ohne Topspieler
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Nun muss Zenit am kommenden Donnerstag Zuhause nicht nur mindestens drei Tore schießen, sondern auch noch auf zwei seiner besten Spieler verzichten, denn Hagen und Arschawin sind gesperrt. Zudem ist nicht klar, ob Igor Denissow, der schon in der 29. Minute verletzt ausgewechselt werden musste, überhaupt schon wieder zum Einsatz kommen kann.
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Es sieht also düster aus um Zenits Chancen, in das Halbfinale des UEFA-Cups einzuziehen. Doch trösten wir uns – erstens steht uns noch ein Spiel mit internationalem Klassefußball bevor, und zweitens hat Zenit in diesem Jahr eh schon bewiesen, dass es sich zu einem ernsten Anwärter auf europäische Lorbeeren gemausert hat. (sb/.rufo)
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