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Russlands Fußball-Fans sollen zwei Jahre nach der WM zuhause auch EM-Spiele zu sehen bekommen (Foto: Archiv/.rufo)
Russlands Fußball-Fans sollen zwei Jahre nach der WM zuhause auch EM-Spiele zu sehen bekommen (Foto: Archiv/.rufo)
Freitag, 07.12.2012

Internationale EM-2020: Baku möchte Spielort werden

Lausanne/Baku. Nach der Entscheidung der UEFA, die Fußball-Europameisterschaft 2020 parallel in mehreren Staaten zu veranstalten, beginnt nun der Wettstreit um das Recht, wenigstens die eine oder andere Partie austragen zu dürfen.

Aserbaidschan hat schon „Hier!“ gerufen. Die EM soll anlässlich des 60. Jubiläums der UEFA erstmals in einer anderen Form ausgetragen werden, beschloss gestern der europäische Fußballverband: Nicht wie bisher in einem oder zwei Staaten, sondern in mehreren Ländern gleichzeitig.

Das hat auch den Vorteil, dass die gigantischen Kosten für die Austragungsländer minimiert werden: Ein oder zwei EM-taugliche Fußballstadien hat wohl jede halbwegs mittelprächtige europäische Fußballnation aufzubieten. Der Bau von neuen, überdimensionierte Arenen, die später den Gastgebern außer Folgekosten nicht mehr viel einbringen, wird damit vermieden.

UEFA läd Russland und Ukraine ein


Moskau war als potentieller Austragungsort schon genannt worden, als die Idee von der UEFA in den Raum gestellt wurde. UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino erklärte gestern vor der Presse auf eine entsprechende Nachfrage, dass Russland und die Ukraine das Recht hätten, sich um die Austragung von EM-Spielen zu bewerben.

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Beide Länder werden genug Stadien zur Auswahl haben: Russland trägt 2018 die Fußball-WM aus, die Ukraine war dieses Jahr Co-Gastgeber der EM.

Aber im Prinzip bedeutet Infantinos Aussage noch nichts, denn dieses Recht muss die UEFA nun erst einmal allen ihren Mitgliedern einräumen. Bis März 2013 soll das Schema ausgearbeitet werden, wie ein solches bisher nicht dagewesenes Turnier ablaufen soll. Innerhalb eines Jahres werden dann Bewerbungen um die Austragungsrechte gesammelt.

EM-Partien am Kaspischen Meer?


Seinen Hut in den Ring geworfen hat heute schon der aserbaidschanische Fußball-Verband AFFA: Da man vorhatte, sich gemeinsam mit Georgien um die Austragung der EM-2020 zu bewerben, werde man nun eben zumindest versuchen, Baku als einen der Spielorte der Internationalen Europameisterschaft durchzubringen.

Ein Stadium für 65.000 Zuschauer ist Baku schon im Bau, so die AFFA. Und mit dem Eurovision-Sängerwettstreit und der FIFA-Weltmeisterschaft der Frauen unter 17 Jahren habe die Hauptstadt Aserbaidschans auch schon ihre Eignung für Groß-Events bewiesen, heißt es.



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