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Donnerstag, 04.05.2006
„Reporter ohne Grenzen“ verdammen Putin und Castro
St. Petersburg. Die Presserechts-Vereinigung „Reporter ohne Grenzen“ hat Wladimir Putin unter die „37 größten Feinde der Pressefreiheit“ eingereiht. Er befindet sich dort unter anderem in der Gesellschaft von Fidel Castro und Alexander Lukaschenko, dem nepalesischen König Gyanendra oder den Islamisten im Irak.
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"Sie besitzen die Macht, Medien zu schließen, Journalisten ins Gefängnis zu werfen, zu entführen, zu foltern oder gar zu ermorden", sagte Michael Rediske von Reporter ohne Grenzen in Berlin.
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Am radikalsten wird die freie Presse in Nordkorea unterdrückt, wo es „keinen einzigen unanbhängigen Journalisten“ gebe. Das gefährlichste Land für Pressemitarbeiter ist gegenwärtig der Irak, wo die meisten gewaltsamen Tode von Journalisten gezählt wurden.
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Von den GUS-Staaten wurden Usbekistan und Weißrussland als besonders pressefeindlich gebrandmarkt.
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In Russland seien die elektronischen Medien (gemeint war offenbar das Fernsehen und wohl kaum das Internet) inzwischen wieder komplett unter staatlicher Kontrolle, auf die verbliebenen unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften werde massiver Druck ausgeübt, so die Organisation.
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In einem Pressefreiheits-Index von „Freedom House“ der Staaten kam Russland auf Platz 158 von 194 Ländern und wurde damit ebenfalls den Staaten „ohne Pressefreiheit“ zugeordnet.
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(ld/.rufo)
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