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Dienstag, 04.04.2006
Aussiedler aus China nach Kalmückien eingeladen
Moskau. Der Präsident der russischen Teilrepublik Kalmückien, Kirsan Iljumschinow, hat angekündigt, er wolle 10.000 ethnische Kalmücken aus dem chinesischen Ostturkestan nach Russland umsiedeln. Einige hundert Familien seien bereits in den vergangenen Jahren nach Kalmückien ausgewandert und hätten sich dort „hervorragend eingelebt“.
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Die schätzungsweise 300.000 Kalmücken in der Volksrepublik China hätten alle ihre Muttersprache bewahrt und seien gut ausgebildete Fachleute in Bereichen wie Pflanzen- und Viehzucht sowie Baumwollanbau, sagte Iljumschinow. Mittelfristiges Ziel der Behörden der Teilrepublik ist es, das „gesamte kalmückische Volk“ zu vereinigen.
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Fraglich ist jedoch, ob die dünn besiedelte, verarmte Steppenrepublik im äußersten Südosten Europas genügend Arbeitsplätze für mehrere tausend Neuankömmlinge bieten würde. Die ursprünglich nomadisch lebenden Kalmücken waren im 17. Jahrhundert aus Zentralasien ins Russische Reich gezogen und sind heute das einzige mehrheitlich buddhistische Volk Europas.
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(kp/.rufo)
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