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Montag, 20.07.2009
Busunglück in Sibirien fordert neun Todesopfer
Nowosibirsk. Neun Tote und 40 Verletzte hat ein Busunglück in Sibirien in der Nacht zum Montag gefordert. Unter den Opfern sind auch zwei kleine Kinder. Ein vierjähriges Mädchen starb nach mehreren Stunden im Krankenhaus.
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Der Unfall ereignete sich gegen 2:30 Uhr Ortszeit (Sonntag, 21:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit) etwa 100 Kilometer südlich der Millionenstadt Nowosibirsk. In einer Kurve kam der Reisebus von der Fahrbahn ab, fuhr in einen Graben und überschlug sich. Ein paar Meter rutschte er auf dem Dach weiter, ehe er sich noch einmal drehte und auf den Rädern zum Stehen kam.
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Alle 49 Insassen des Busses wurden verletzt. Viele Opfer weisen Verletzungen an der Wirbelsäule auf. Am glimpflichsten sind die beiden Fahrer (das Tandem sollte sich während der Fahrt gegenseitig ablösen) davongekommen. Experten führen das darauf zurück, dass sie niedriger saßen als die Passagiere.
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Warum der Fahrer in der Nacht die Kontrolle über den Bus verloren hat, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie erst nach der Befragung der Zeugen eine Version veröffentlichen werde.
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Der Fernsehsender NTW richtet allerdings bereits Vorwürfe an den Fahrer. Der sei während der Fahrt eingeschlafen, heißt es. Er selbst soll nach Angaben des Senders seine Schuld mit dem Hinweis darauf bestreiten, dass er zur Zeit des Unfalls telefoniert habe – auch in Russland ist Telefonieren am Steuer verboten.
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