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Donnerstag, 23.07.2009
9. internationales Bachfestival in Kaliningrad eröffnet
Kaliningrad. Es hatte vom ersten Jahr an Erfolg: das internationale Bachfestival, das jetzt zum 9. Mal eröffnet wurde. Musiker aus Russland, Litauen, Polen und Deutschland spielen in zum Teil ungewöhnlicher Besetzung.
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Als die UNESCO das Jahr 2000 offiziell zum Bachjahr ausgerufen hatte, rief der russische Organist Garri Grodberg das internationale Bachfestival ins Leben. Damals weihte er zudem eine neue Kirchenorgel ein, sodass seine Verbundenheit zu dem Festival eine ganz besondere ist.
Jedes Jahr startet der „Bachdienst“ (so der Name des Festivals) am Geburtstag des Komponisten zunächst in Twer. Am Bach-Gedenktag, dem 28. Juli, spielt der Initiator Garri Grodberg in der Kaliningrader Gebietsphilharmonie, wo auch alle anderen Konzerte stattfinden, eines von Bachs Orgelkonzerten.
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„Das Programm in diesem Jahr unterscheidet sich von denen der vergangenen Jahre“, sagt die stellvertretende Direktorin der Philharmonie im Kaliningrader Gebiet, „noch mehr Künstler aus unterschiedlichen Ländern sind gekommen, und die Kompositionen erklingen mitunter ganz neu.“
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Da sind zum Beispiel Anna und Arkadiusch Schafranez aus Polen; sie nennen sich selbst „gläserne Harfe“ und lassen statt des Saiteninstruments Gläser und Becher erklingen. Am 27. Juli spielen sie aber nicht nur Bach, sondern auch Schubert.
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Die Sopranistin der Kaliningrader Philharmonie Swetlana Burowa singt das Stück „Hirte auf dem Felsen“ auf Deutsch. Mit von der Partie in Russlands westlichster Großstadt sind außerdem Reinhard Armleder (Cello) und Dagmar Hartmann (Klavier), die am heutigen Donnerstag auftreten.
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