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Freitag, 25.06.2010
Zarskoje Selo bei Petersburg feiert 300. Geburtstag
St. Petersburg. Zarskoje Selo, die einstige Zarenresidenz vor den Toren von St. Petersburg, begeht an diesem Wochenende seinen 300. Gründungstag. Pünktlich zum Jubiläum wurden mehrere restaurierte Objekte fertig.
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Die Feiern haben bereits am Mittwoch dieser Woche begonnen und werden sich bis Sonntagabend hinziehen. In den drei Tagen gibt es viel zum Schauen und Mitmachen – Karnevals, Festumzüge, ein Theaterfestival und Feuerwerke.
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Den Auftakt bildete eine Zweitagekonferenz zum Thema „Zarskoje Selo in der Geschichte Russlands“. Dort nahmen unter anderem Nachfahren der Zarendynastie Romanow und des russischen Nationaldichters Alexander Puschkin teil, der hier das Lyzeum besuchte.
Im Rahmen der 300-Jahr-Feier werden mehrere historische Bauten wiedereröffnet, die in den letzten Jahren restauriert wurden. Dazu gehören drei Galasäle im Alexanderpalast, der Pavillon „Eremitage“, und der Eremitage-Hain. Im Gebäude des Ersatzpalastes hat ein Heiratspalast seine Pforten geöffnet.
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Am heutigen Freitag läuft ein Festival der Partnerstädte von Puschkin (so heißt Zarskoje Selo immer noch offiziell). Dort treten Theatergruppen aus Frankreich, Spanien, den USA, Deutschland, Italien, Irland, der Ukraine und Dänemark auf.
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Mit Deutschland unterhält Zarskoje Selo, das seit 1998 ein Stadtteil seiner „größeren Schwester“ St. Petersburg ist, übrigens eine Städtepartnerschaft zu Zerbst/Anhalt und eine Städtefreundschaft zu Frankenthal.
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Zarskoje Selo gehört zu den prachtvollsten imperialen Vorortresidenzen der Welt. Mitte des 18. Jahrhunderts kam es unter den Zarinnen Elisabeth und Katharina II. zu seiner architektonischen Blüte. Der letzte Kaiser, Nikolaus II., verlebte hier nach der Oktoberrevolution die letzten Monate bis zu seiner Deportation nach Sibirien.
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