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Freitag, 06.11.2009
Erste Schweinegrippe-Tote im Gebiet Kaliningrad
Kaliningrad. Im Infektionskrankenhaus des Kaliningrader Gebiets ist ein 14-jähriges Mädchen an der Schweinegrippe gestorben. Insgesamt fielen in Russland bis jetzt 19 Menschen dem Virus A/H1N1 zum Opfer.
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Seit der letzten Meldung des russischen Gesundheitsministeriums über die Zahl der Grippetoten am 3. November sind fünf weitere Todesfälle bekannt geworden. In den letzten 24 Stunden starben drei Menschen – neben dem Mädchen in Kaliningrad ein junger Mann in der südsibirischen Teilrepublik Chakassien und ein 35jähriger Moskauer im Gebiet Kursk.
Das Ministerium für Katastrophenschutz der Ukraine teilte derweil am Freitag mit, es seien bisher 109 Menschen an Grippe gestorben, davon 13 an der Schweinegrippe. Laut Expertenprognosen werden etwa 60 Prozent der ukrainischen Bevölkerung an dieser Grippeart erkranken.
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„Zurzeit hat unsere Bevölkerung keine Immunität gegen diese Grippe“, sagte ein Vertreter der Gesundheits- abteilung des Ministeriums. Er weist jedoch darauf hin, dass die Grippe nicht zu Komplikationen führen muss – vorausgesetzt, es werde rechtzeitig mit der Behandlung begonnen.
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Hilfe für die Ukraine aus den Nachbarländern Polen, Litauen, die Slowakei und Ungarn haben sich nach Informationen aus dem ukrainischen Außenministerium inzwischen bereit erklärt, Impfstoff und Grippemedikamente in die Ukraine zu schicken.
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Damit folgen sie einem Hilferuf aus Kiew, das Ende Oktober offiziell eine Grippeepidemie im Land ausgerufen hatte. Die NATO will kostenlos Transportflugzeuge für die humanitäre Hilfe zur Verfügung stellen, heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums weiter.
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