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Dienstag, 05.01.2010
Gouverneur bekämpft Wodkamangel in entlegenen Dörfern
Brjansk. Im Gebiet Brjansk hat die Miliz vor Silvester den gesamten Selbstgebrannten vernichtet. 1.386 entlegenen Dörfern drohte ein abstinentes Neujahr – bis der Gouverneur ein Machtwort sprach.
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Selbst die Deutschen haben die entlegenen Siedlungen 1941 besser erreicht als das heute der Fall ist, musste Gouverneur Nikolai Denin sich unlängst sagen lassen, als er eine Reise durch sein Hoheitsgebiet unternahm.
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In 1.386 Dörfern gibt es keine Lebensmittelgeschäfte, und weil die Straßen so schlecht sind und das Wetter so widrig, kommen weder die Autoläden mehr durch noch können Hubschrauber landen.
Zudem hat die Miliz kurz vor Silvester eine Antialkoholkampagne gestartet, bei der fünf Tonnen selbstgebrannter Schnaps und 31 Tonnen hausgemachter Wein vernichtet wurden. Den Dorfbewohnern drohte ein „trockenes“ Neujahrsfest.
Um den Unmut zu glätten und den Frieden aufrecht zu erhalten, forderte der Gouverneur die Lebensmittelhändler auf, „komme was wolle“ für die Versorgung der entlegenen Siedlungen zu sorgen. Natürlich nicht nur mit Schnaps und Sekt, sondern auch mit allen anderen zum Leben nötigen Produkten.
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Damit sollten die Menschen „nicht zum Trinken verleitet, sondern der Kampf gegen die Schnaps- brennerei intensiviert werden“, so Denin. Für die Zukunft ordnete er zudem den Erwerb von einem Dutzend Autoläden und sogar Gelände- fahrzeugen an, um die Versorgung der Dörfer „am Ende der Welt“ zu gewährleisten.
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