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Mittwoch, 29.04.2009
Hochzeit auf der Krim endet mit Schießerei und Explosion
Sewastopol. Ein banaler Streit auf einer Hochzeit hat zehn Verletzte gefordert. Die Hochzeitsgäste konnten sich nicht über die Reihenfolge der Hochzeitslieder einigen. Es begann eine Schlägerei, ein Gast griff zur Waffe und es gab eine Detonation.
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Eine Schlägerei auf der Hochzeit soll russischem Aberglauben nach ja Glück bringen, doch die Gäste einer Hochzeit auf der ukrainischen Krim haben es damit übertrieben.
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Weil sich einige Hochzeitsgäste nicht darüber einigen konnten, welches Lied zuerst für das Brautpaar gespielt werden solle, kam es in einer Mensa der Hafenstadt Sewastopol zu einer Schlägerei. Damit nicht genug:
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"Nach der Schlägerei war der Konflikt nicht beendet und die Streitenden verabredeten sich, sich auf einer Aussichtsplattform zu treffen", teilte die Polizei mit. Dort eskalierte der Streit dann endgültig.
Einer der Hochzeitsgäste brachte eine Pumpgun mit und begann auf seine Gegner zu schießen. Ehe ihm die Waffe aus der Hand geschlagen wurde, konnte er immerhin zehn - zwölf Schüsse abgeben. Zudem hatte einer der Hochzeitsgäste noch einen Sprengsatz geworfen. Insgesamt wurden bei dem Streit zehn Menschen verletzt.
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"Zwei sind schwer verletzt, zudem wurden durch die Detonation mehrere Autos des Hochzeitskonvois beschädigt", teilt die Polizei mit.
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Festgenommen wurden zwei Brüder aserbaidscha-nischer Herkunft. Ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen. Trauriges Ende einer Hochzeit.
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