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Freitag, 06.11.2009
Markelow-Mörder: Kein rechtsextremer Hintergrund
Moskau. Der mutmaßliche Mörder des Anwalts Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasija Baburina gesteht die Tat, verneint aber seine Zugehörigkeit zu einer rechtsextremen Organisation.
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Das erklärte am Freitag Jewgeni Skripelew, der Anwalt des Tatverdächtigen Nikita Tichonow. Das Geständnis habe sein Mandant freiwillig abgelegt, ohne Druck von außen. Die Maske, die er bei der Haftprüfung aufgehabt hatte, sei seine eigene Idee gewesen und ihm nicht aufgedrängt worden.
Laut Skripelew hatte Tichonow nicht die Absicht, Barburowa zu töten, sie sei „aus Zufall“ sein Opfer geworden. „Er bereut. Er sagt, er hat nicht die Absicht gehabt, sie zu töten und ihr das Leben zu nehmen“, so der Anwalt.
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Er weist auch die Vermutungen zurück, dass die Journalistin sterben musste, weil sie den Mörder Markelows aufhalten wollte: „Das stimmt nicht, die Umstände wollten es so.“ Skripelew hält seinen Mandanten für „absolut zurechnungsfähig“.
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