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Mittwoch, 04.11.2009
Nach Opelpleite: Putin spendiert Avtovaz 1,3 Mrd. Euro
Moskau. Mit der Übernahme von Opel wird es nichts. Nun unterstützt die russische Regierung den heimischen Autogiganten Avtovaz mit 54,8 Mrd. Rubel (1,3 Mrd. Euro) aus eigener Kasse. Damit sollen Schulden abgebaut und die langfristige Weiterentwicklung abgesichert werden, erklärte Regierungschef Wladimir Putin.
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"Unser Vorschlag lautet, Geldmittel auf dem Markt aufzunehmen und sie für die Unterstützung der Fabrik zu verwenden. Wir erörtern das mit dem Finanzministerium. Faktisch nimmt der Staat oder die russische Regierung die Tilgung der Schuldenlast und die Lösung sozialer Probleme des Konzerns auf sich", sagte Putin.
Allein 38 Mrd. Rubel hat der Lada-Produzent Avtovaz an kurzfristigen Schulden. Zudem will die russische Regierung das 12 Mrd. teure Investitionsprogramm finanzieren. 4,8 Mrd. Rubel seien für die Schaffung neuer Arbeitsplätze nötig, fügte Putin hinzu.
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Die neuen Arbeitsplätze in der Region Samara sind nötig, weil Avtovaz selbst Jobs abbaut. Der Konzern will über 20.000 Mitarbeiter entlassen und hat inzwischen dafür die Erlaubnis der Regierung bekommen.
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Als Gegenleistung für die finanzielle Hilfe verlangt die Regierung, "dass die Aktionäre von Avtovaz, die russischen und die ausländischen, ein adäquates Programm zur Konzernentwicklung vorstellen, das eine langfristige Entwicklung nach der Krise gewährleistet", erklärte Putin.
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