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Montag, 06.04.2009
Petersburg: Terrorverdächtigter will Schmerzensgeld
St. Petersburg. Ein junger Petersburger verlangt fünf Mio. Rubel Schmerzensgeld, weil er zu Unrecht des versuchten Mordes auf Gouverneurin Matwijenko angeklagt worden war und fast ein Jahr in U-Haft saß.
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Im Mai 2007 ging die Meldung durch die Presse, eine „Gruppe junger Leute“ hätte einen Terroranschlag auf Matwijenko vorbereitet, der bereits in der Planungsphase vereitelt werden konnte (Russland-Aktuell berichtete). Wenig später wurden zwei junge Männer festgenommen.
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Im April 2008 sprach ein Petersburger Geschworenengericht die beiden frei; nach einer Anfechtung durch die Staatsanwaltschaft bestätigte der Oberste Gerichtshof das Urteil. Einer der beiden Männer will nun auf Schmerzensgeld in Höhe von fünf Millionen Rubel (ca. 110.000 Euro) klagen.
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Der andere klagt bereits auf Schadensersatz in Höhe von 200.000 Rubeln (ca. 4.450 Euro). In dieser Sache erwarten die Anwälte bis Ende April eine Entscheidung des Petersburger Stadtgerichts.
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