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Dienstag, 17.03.2009
Stauwarnung auf der Bahnstrecke nach St.Petersburg
St.Petersburg/Moskau. Die Kehrseite des Siemens-Superschnellzugs Sapsan (Wanderfalke) sind erstmal Behinderungen und Verspätungen im Zugverkehr nach St.Petersburg. Heute und morgen fallen wegen Gleisbauarbeiten 80 Züge in die nördliche Kulturhauptstadt aus.
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Ausgebremst wird der Zugverkehr durch Bauarbeiten an Streckenabschnitten im Bereich der Kleinstadt Okulowka im Waldai, Gebiet Nowgorod. Behinderungen soll es seit Dienstagfrüh und bis Mittwochabend geben.
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Betroffen sind sowohl Passagierzüge zwischen Moskau und St.Petersburg als auch Züge aus Südrussland, Sotschi, dem Kaukasus, der Ukraine und Estland. Die Russische Eisenbahn RZD empfiehlt, dies bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.
Die Gleisbauarbeiten sind notwendig, um ab Herbst 2009 den neuen Hochgeschwindigkeitszug "Sapsan" zwischen St.Petersburg und Moskau verkehren zu lassen.
Der 250 km/h schnelle Zug verkürzt die Fahrzeit zwischen den beiden größten russischen Städten von bisher gut drei Stunden und 55 Minuten (Newski Express) um zehn Minuten auf drei Stunden und 45 Minuten.
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Der erste von Siemens gelieferte Zug war am vergangenen Sonntag erstmals von St.Petersburg nach Moskau gerollt. Insgesamt soll Siemens acht Züge für 276 Millionen Euro liefern. "Sapsan" helfe, aus der Krise zu kommen, erklärte Bahnchef Wladimir Jakunin.
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