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Mittwoch, 06.05.2009
Schirinowski gibt Berlusconis Frau gute Ratschläge
Moskau. Wladimir Schirinowski hat Italiens Ministerpräsident Berlusconi seine „männliche Solidarität“ ausgedrückt. Dessen Frau legt er eine „stille und friedliche Trennung“, aber besser noch die Versöhnung ans Herz.
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Der für seine schrulligen Meinungen und Handlungen bekannte Vorsitzende der liberalen Partei LDPR, Wladimir Schirinowski, hat zwei Briefe nach Italien geschrieben. Einer davon ist an Ministerpräsident Silvio Berlusconi gerichtet, der andere an dessen enttäuschte Ehefrau Veronica Lario.
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Berlusconi sei „nichts vorzuwerfen“, so Schirinowski: „Ich drücke Ihnen meine männliche Solidarität aus; es macht mich traurig, dass die Boulevardpresse des ganzen Planeten in den Tagen der Krise, wenn Sie noch besser und intensiver das Land lenken müssen, Einzelheiten Ihres Privatlebens erörtern.“
Berlusconis Ehefrau, die sich nach 19 Jahren Ehe von ihrem Mann scheiden lassen will, solle „sich still und friedlich trennen“, meint der Politiker. „Aber besser ist die Versöhnung“, fügt er hinzu.
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Berlusconis leichtfüßiges Verhalten der Damenwelt gegenüber ist für Schirinowski das Normalste von der Welt: „Für einen Mann sind neue Begegnungen keine Untreue, sondern nur der Wunsch nach zusätzlichen Gefühlen von Frische und Dynamik“.
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Veronica Lario solle „die Psyche eines Mannes verstehen, umso mehr des Ehemannes, mit dem Sie 20 Jahre zusammengelebt haben“. Dass Schirinowski sich mit diesem heißen Appell ausgerechnet an Berlusconi wendet, verwundert nicht – die beiden Politiker sind sich im öffentlichen Auftreten zuweilen verblüffend ähnlich.
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