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Donnerstag, 16.07.2009
Spezialeinheit der EU soll Nabucco-Pipeline bewachen
Ankara. Sie ist noch nicht einmal erbaut, doch die Sorgen um ihre Sicherheit sind schon groß. Die Gaspipeline Nabucco vom Kaspischen Meer nach Mitteleuropa soll von einer Spezialeinheit unter Kontrolle der EU bewacht werden.
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Der Vertrag über den Bau der Pipeline Nabucco wurde Anfang der Woche in Ankara unterzeichnet. Unterschrieben haben die Transitländer Türkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich.
Turkmenistan und Aserbaidschan haben Zusagen gegeben, die Leitung zu füllen. Wie verlässlich diese Versprechungen sind, bleibt abzuwarten.
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Trotzdem macht sich die EU bereits Gedanken um den Schutz der Pipeline, die ab 2011 in Bau gehen soll. Ein Sprecher der türkischen Regierung teilte nun mit, dass die Bewachung von Nabucco durch EU-Kräfte gewährleistet werden soll.
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"Die entsprechenden juristischen Fragen werden gerade erörtert. Ein großer Abschnitt der Leitung verläuft durch die Türkei. Die Teilnahme einer Spezialeinheit an der Bewachung der Gasleitung senkt unter anderem auch unsere Verantwortung für den Fall irgendwelcher Zwischenfälle", erklärte er.
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