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Montag, 30.03.2009
Weltbank: Russlands Ökonomie schrumpft um 4,5 Prozent
Moskau. Russlands Wirtschaft schrumpft massiv. Nach Einschätzung der Weltbank fällt das BIP in diesem Jahr um 4,5 Prozent. Russische Behörden erklärten bislang, es sei nur halb so schlimm.
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In Russland sei derzeit ein starker Nachfragerückgang zu beobachten, der mit einer massiven Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage verbunden sei, erklärte der Russland-Experte der Weltbank Zeljko Bogetic.
Seiner Einschätzung nach fällt das BIP um 4,5 Prozent (bei einem Ölpreis von etwa 45 Dollar pro Barrel). "Das ist eine gewaltige Verringerung, wenn man das reale Niveau der Wirtschaftstätigkeit in Betracht zieht", sagte Bogetic. Hinzu kommt ein riesiger Kapitalabfluss aus dem Land - etwa 170 Milliarden USD.
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Erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 geht es nach Ansicht der Weltbank wieder aufwärts. Das BIP-Wachstum 2010 verdient nach Ansicht des Experten daher den Begriff Wachstum auch nicht - es liegt bei Null Prozent.
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Die Prognosen der Weltbank liegen damit deutlich unter den Erwartungen der russischen Regierung. Das russische Wirtschafts-Ministerium hatte bislang als Prognose ein Minus von 2,2 Prozent für 2009 ausgegeben.
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