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| Die Axt und der Pfefferwodka - russische Hausmittelchen (Foto: Archiv) | |
Dienstag, 22.09.2009
Alkohol kann bei Hirnverletzungen lebensrettend wirken
Moskau/L.A.. Mit grossem Interesse ist in Russland ein Bericht des angesehenen medizinischen Fachblattes "Archives of Surgery aufgenommen worden. Alkohol könne bei Hirnverletzungen lebensrettend wirken, berichtet ein US-Ärzteteam.
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Die Mediziner aus Los Angeles haben nach eigenem Bericht 38.000 Fälle von Hirnverletzungen ausgewertet. Auffällig sei dabei gewesen, dass nüchterne Unfallopfer öfter verstarben, als alkoholisierte Patienten. Auf 100 nüchterne Tote kämen nur 88 tote Betrunkene, schreiben die Ärzte.
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Woher der Effekt stamme, sei bisher noch nicht klar. Vermutlich bremse Alkohol im Blut die massenhafte Ausschüttung von Andrenalin und entwickele so eine Schutzfunktion. Es sei aber noch unklar, wie dieser Effekt in der Medizin genutzt werden könne, wann und in welchen Dosen Alkohol zu verabreichen sei.
Im russischen Volksmund wird Wodka nicht nur als Psychopharmaka, als Beruhigungsmittel und als Mittel zur Stimmungsaufhellung, als Grippemittel und zur Sterilisierung von Mensch und Material empfohlen. Tschernobyl-Veteranen sind überzeugt davon, dass Wodka auch zum Schutz vor radioaktiver Verstrahlung gut sei.
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Auch russische Fachleute verweisen allerdings darauf, dass es nicht ratsam ist, zur Vorbeugung gegen starke Hirnverletzungen prophylaktisch permanent betrunken zu sein, da die
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Wahrscheinlichkeit, sich solche Verletzungen zuzuziehen, mit Sicherheit erheblich schneller zunimmt, als die vermutete Schutzfunktion.
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