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Hinter Gittern hat sich der Gesundheitszustand der ukrainischen Ex-Premierministerin timoschenko drastisch verschlechtert (Foto: Archiv/.rufo)
Hinter Gittern hat sich der Gesundheitszustand der ukrainischen Ex-Premierministerin timoschenko drastisch verschlechtert (Foto: Archiv/.rufo)
Mittwoch, 23.11.2011

Erkrankte Timoschenko zu Untersuchung in Klinik

Kiew. Die zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko ist in einer Klinik außerhalb des Gefängnisses untersucht worden. Es bestehe keine Lebensgefahr, hieß es.

Der Gesundheitszustand der seit August inhaftierten Timoschenkos besorgt ihre Anhänger zunehmend: Wie ihr Anwalt berichtet, ist ihr Körper mit großen Blutergüssen übersät, deren Herkunft nicht klar sei.

Nina Karpatschewa, die Menschenrechtsbeauftragte des Parlaments, besuchte Timoschenko am Wochenende in der Untersuchungshaftanstalt und bezeichnete ihren Zustand danach als „äußerst schwer“: Timoschenko habe sich nicht vom Bett erheben können.

Ärzte sehen keine Lebensgefahr


Heute wurde die Oppositionspolitikerin in einer Kiewer Klinik gründlich untersucht. Als Ergebnis wurde nur bekannt, dass keine Lebensgefahr bestehe. Das Ärztekonzilium empfahl für die Patientin Bettruhe.

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• Ukraine: Parlament lehnt Timoschenko-Freilassung ab (15.11.2011)
• Timoschenko-Urteil: Ukraine sitzt zwischen den Stühlen (12.10.2011)
• Ukraine: Neues Ermittlungsverfahren gegen Timoschenko (13.10.2011)
• Urteilsspruch: Sieben Jahre für Ex-Premier Timoschenko (11.10.2011)
• Ukraine: Ex-Premier Timoschenko bleibt in U-Haft (08.08.2011)
Wie die Gefängnisbehörde weiter mitteilte, erlaube der Gesundheitszustand der prominenten Gefangenen die „Durchführung von Ermittlungstätigkeiten“. Dem medizinischen Personal der Anstalt sei von den Ärzten ein Plan zur Behandlung übergeben worden.

Häftling bettlägrig - Verhöre direkt in der Zelle


Gegen Timoschenko wird ungeachtet des Urteils auf sieben Jahre Haft wegen weitere mutmaßlicher Vergehen im Amt ermittelt. Karpatschewa kritisierte, dass die Ermittler aufgrund des Gesundheitszustands mit Timoschenko in deren Zelle arbeiten würden. „Dies ist der erste derartige Fall seit der Unabhängigkeit“, sagte sie.

Timoschenkos Verteidiger kritisierten das Niveau der Gesundheitsversorgung in der Untersuchungshaftanstalt. Allerdings hatte es alsbald nach Timoschenkos Inhaftierung geheißen, dass sie die Behandlung durch die Anstaltsärzte ablehne und auf Visiten ihres Privatarztes bestehe. Dies wurde jedoch verweigert.

Janukowitsch kümmert sich um seine Rivalin


Gestern hatte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch im Gespräch mit seiner litauischen Kollegin Dalia Grybauskaitė zugesagt, dass er den Gesundheits-, den Innenminister und den Generalstaatsanwalt auf gefordert habe, Timoschenko alle notwendige medizinische Behandlung zukommen zu lassen.

Diese Anweisung wurde offenbar heute prompt umgesetzt.



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