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Box-Riese Walujew sitzt jetzt für die Kreml-Partei in der Staatsduma. (Foto: newsru.com)
Box-Riese Walujew sitzt jetzt für die Kreml-Partei in der Staatsduma. (Foto: newsru.com)
Montag, 02.01.2012

Walujew lässt das Boxen und steigt in den Polit-Ring

St. Petersburg. Ex-Boxweltmeister Nikolai Walujew wird sich in den kommenden fünf Jahren ganz auf seine Arbeit als Abgeordneter der Staatsduma konzentrieren. Eiskunstläufer Pljuschtschenko geht den umgekehrten Weg.

Der 38-jährige Walujew hat am 4. Dezember bei den Duma-Wahlen für die Kreml-Partei „Einiges Russland“ ein Mandat aus dem westsibirischen Gebiet Kemerowo bekommen und wird bis 2016 im russischen Parlament sitzen.

„Es ist schwer, die sportliche Karriere und die Arbeit als Abgeordneter unter einen Hut zu bekommen“, so Walujew gegenüber RIA Novosti. „Wie kann ich in den Ring steigen, solange ich in der Staatsduma arbeite?“

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• Boxer Walujew will vom Ring auf die Leinwand wechseln (25.07.2011)
• Boxer Walujew und das Nürnberger Riesenschnitzel (23.12.2010)
• Gigant Walujew boxt künftig für die Kremlpartei (02.04.2010)
• Eiskunstlauf: Pljuschtschenko schlittert an Gold vorbei (19.02.2010)
• Gähnende Leere im Plenarsaal: Wer schwänzt am meisten? (31.05.2010)

Faktisches Karriereende für Walujew


Diese Erklärung bedeutet wahrscheinlich das Karriereende für den 2,13 Meter langen und 150 Kilogramm schweren Petersburger Riesen Walujew, der 2009 seinen letzten Kampf gegen den Briten David Haye ausgetragen und dabei seinen WBA-Titel verloren hatte.

Der russische Eiskunstlaufstar Jewgeni Pluschtschenko macht es dagegen anders herum – nach einer mehrjährigen internationalen Pause und einer nicht sonderlich erfolgreichen Zwischenetappe als Abgeordneter der Petersburger Gesetzgebenden Versammlung kehrt er bei der kommenden Europameisterschaft auf das Eis zurück.

Pljuschtschenko startet bei der EM-2012


Pljuschtschenko hatte ab 2007 im Petersburger Stadtparlament gesessen und sich mehrere Rügen wegen Schwänzens eingehandelt. Ihm war nahe gelegt worden, sein Mandat niederzulegen, was er zwei Tage vor der Wahl im Dezember 2011 auch tat.

Für seine Rückkehr aufs Eis hat er eine Sondergenehmigung von der Internationalen Eislaufunion (ISU) erhalten. Die braucht er, weil er 2011 nur national aufgetreten ist (und sich den 9. russischen Meistertitel geholt hat!) und so den technischen Mindestwert auf internationaler Ebene nicht erbracht hat.



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Baumfreundin 07.02.2012 - 22:42

Pljuschtschenko

Bleibt bei der Wahrheit er hat bei seinem damaligen Rücktritt gesagt das er eine Genesungspause brauch und wieder kommen will !Viel Erfog !


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