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Freitag, 20.08.2010
Direkte Waldbrandkosten bisher 300 Mio. Euro
Moskau. Die staatlichen Aufwendungen für die Bekämpfung der Waldbrände haben sich bisher auf 12 Mrd. Rubel (ca. 308 Mio. Euro) summiert. Die Summe wird noch deutlich steigen, auch wenn die Brände jetzt rapide zurück gehen.
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Diese Bilanz sei noch weit davon entfernt, endgültig zu sein, erklärte gestern Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu. Sie enthalte die Kosten für die Löscheinsätze und die bisherigen Aufwendungen für den Bau von neuen Häusern – aber noch nicht den Wert des abgebrannten Waldes und die Gesundheitsschäden bei den Menschen.
Durch die Brände gab es über 50 Tote, etwa 3.500 Menschen verloren ihre Häuser. Laut Schoigu sind landesweit 4.000 bedrohte Ortschaften gegen das Feuer erfolgreich verteidigt worden.
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Präsident Dmitri Medwedew hob heute den wegen der Waldbrände verhängten Notstand über das Moskauer und das Nischni Nowgoroder Gebiet sowie die Republik Mordwinien auf. Der Notstand gilt jetzt nur noch im Gebiet von Rjasan, wo die Brände noch nicht verlässlich eingedämmt sind.
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Bis zum Wochenende sollen die letzten Brände im Moskauer Gebiet gelöscht sein, erklärte Schoigu. In zentralrussischen Föderationsbezirk ging gestern parallel mit dem Kälteeinbruch die Fläche der Brände bereits um das 30-fache auf nur noch 100 Hektar zurück.
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Schwierig ist die Brandlage weiterhin im Norden des Gebiets Swerdlowsk im Ural.
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