Dopingskandal im russischen Skiverband vor Olympia
Moskau. Kurz vor den Olympischen Spielen in Vancouver ist die russische Skiläuferin Aljona Sidko des Dopings überführt worden. Nach einem Sprintwettbewerb wurde bei ihr das Präparat Epo festgestellt.
Sidko, die sowohl bei der WM 2005 als auch bei den Olympischen 2006 in Turin je Bronze im Sprint gewonnen hat, war Mitte Januar für das russische Olympia-Team in Vancouver nominiert worden.
Vor einigen Tagen wurde sie dann aus dem Kader wieder gestrichen. Nationalmannschaftstrainer Juri Tscharkowski begründete die Streichung mit Übergewicht der Athletin.
Doch offenbar hatte Sidko nicht zuviel gegessen, sondern das Falsche geschluckt, denn wie nun bekannt wurde, hat die Dopingagentur WADA sie bei einem Wettbewerb im Dezember des Dopings überführt.
Für russische Wintersportler ist es nicht der erste Dopingskandal. Im vergangenen Winter mussten gleich drei russische Biathleten wegen Dopings ihre WM-Träume begraben. Der Präsident des russischen Biathlon-Verbands, Milliardär Michail Prochorow, erklärte daraufhin, dass es kein flächendeckendes Doping im russischen Biathlon gebe.
Über die Perspektiven deutsch-russischer Zusammenarbeit diskutierten am 11.3. in Moskau Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Vizevorsitzende der Deutsch-Russischen Aussenhandelskammer, Alexej Mordaschow und einige hundert Unternehmer, moderiert vom Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums, Ernst-Jörg von Studnitz. (Topfoto: Mrozek/.rufo)