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Mittwoch, 30.06.2010
Dürre und Hitze lassen Wolga-Zufluss austrocknen
Moskau. Hitze und Dürre haben große Teile des europäischen Russlands fest im Griff. In mehreren Regionen musste wegen der Dürre bereits der Notstand ausgerufen werden. In Tatarstan ist ein Zufluss der Wolga ausgetrocknet.
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Die extrem hohen Temperaturen, speziell im Wolgagebiet, halten weiter an. Seit Wochen ist das Thermometer über 30 Grad. Während sich die Badegäste an den Stränden freuen, raufen sich die Bauern die Haare. Den letzten Regen haben sie im April gesehen.
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In vielen Regionen vertrocknet daher die Ernte auf dem Feld. Die Bauern müssen Millionenverluste hinnehmen.
In der Republik Mari El sind auf Grund von Trockenheit und Hitze Waldbrände ausgebrochen. Die Feuerwehr kämpft seit Tagen mit den Flammen.
In den Regionen Orenburg und Tatarstan musste bereits der Notstand ausgerufen werden. Trinkwasser wird in einigen Gebieten knapp. So ist in der Republik Tatarstan sogar die Noksa, ein Zufluss der Wolga, ausgetrocknet.
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So sehr die Russen auch auf Regen und etwas Abkühlung hoffen, zumindest in den nächsten Tagen machen die Meteorologen wenig Hoffnung. Das heiße und trockene Wetter soll demnach noch mindestens bis zum Wochenende anhalten.
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