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Donnerstag, 17.01.2013

Duma will Schimpfwörter aus den Medien verbannen

Moskau. Abgeordnete der Kreml-Partei „Einiges Russland“ wollen per Gesetz das Benutzen von Schimpfwörtern in den Medien verbieten. Gegner der Idee meinen, die Deputierten sollten sich besser mit anderen Dingen befassen.

Vorgesehen sind Ordnungsstrafen zwischen 2.000 und 200.000 Rubel (50 bis 5.000 Euro). Bisher sieht das administrative Strafrecht Sanktionen für „das Fluchen in der Öffentlichkeit“ vor. Die Initiatoren der Novelle sind der Meinung, es sei an der Zeit, die Bürger „vor dem amoralischen Informationssystem zu schützen“.

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• Härtere Strafen für Manipulationen im Sport geplant (02.11.2012)
• Bürgerrat gegen geplantes russisches Religionsgesetz (05.10.2012)
• Wikipedia Russland streikt gegen Informationsgesetz (10.07.2012)
Besonders im Fernsehen sei das Fluchen gang und gäbe, dem müsse ein Riegel vorgeschoben werden, um „der seelischen und körperlichen Gesundheit der Kinder keinen Schaden zuzufügen“. Die Einhaltung des Gesetzes soll Kompetenz der Kommunikations-Aufsichtsbehörde Roskomnadsor sein.

Bei der dürfen sich die Bürger schon jetzt beschweren, wenn ihnen unschöne Ausdrücke auffallen. Die Behörde hatte bereits im letzten Jahr die Einführung von Ordnungsstrafen für Meckerer und Motzer vorgeschlagen.

Mediaexperten halten die Initiative für überflüssig. „Das ist, als wenn man ein Gesetz erlassen würde, das verbietet, jemandem ins Gesicht zu schlagen“, sagt der Fernsehjournalist Nikolai Swanidse. „Es ist auch so klar, dass so etwas verboten ist und bestraft wird.“

Die Medien sollten die Kontrolle über die Wortwahl ihrer Mitarbeiter selbst in die Hand nehmen: „Unsere Abgeordneten sollten sich besser mit etwas Reellem befassen, ansonsten kommt der Eindruck auf, sie hätten nichts Besseres zu tun.“



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Cello 18.01.2013 - 11:14

Ihre Stellungsnahme ist gefragt

@laufer, welcher KINDSTOETUNG durch russische Adoptiveltern legalisiert

Bevor Sie andere mit

- was Sie kleiner Hosentaschen-Colombo und Krümel -

titulieren, sollten Sie als Kuchenstueck mindestens in der Lage sein, zum nachfolgenden Text Stellung zu nehmen:

Interessant waere zugleich eine Reaktion seinerseits, wenn dieses Gesetz in Kraft genommen wurde, waehrend sein Adopttivverfahren in Bearbeitung gewesen waere und er nun dadurch auf seine geliebte Tochter, welche er schon einigemale 1:1 besucht und gesehen hatte, verzichten muesste! Ob all die von Ihm bis dato niedergeschriebenen Kommentare genau so human und verharmlost ausgefallen waeren, wage ich doch sehr zu bezweifeln und stelle dies hiermit in Frage????

Stellen Sie sich dieser Frage, wenn Sie ein MENSCHENWUERDIGER mit HERZ und einer SEELE DER GERECHTIGKEIT und WUERDE sind!


ivanfi 18.01.2013 - 10:44

Jaja, Herr Stoll, steigern, steigern, steigernnnnnn…Sie sich, bis der Notarzt kommt…..

18.01.2013 9:36 Stoll
Hätte Putin diese Worte gern als Schimpfworte deklariert ?
Korruption, bestechliche Abgeordnete, staatliche Folter, politische Gefangene, Wahlbetrug, Wahlbetrüger, staatlich gelenkte Presse und Fernsehen, staatliche Internetkontrolle, tote russische Waisenkinder in russischen Adoptionsfamilien, Magnitzki-Liste, Umweltkatastrophen durch undichte Ölleitungen in Sibirien, Schnellschussduma. . . . . .
Was dann nicht mehr gesagt werden darf, existiert dann auch nicht mehr ? Hat da noch jemand Vorschläge ?


laufer 18.01.2013 - 10:38

Weltweites Adoptionsverbot Russland-AW: Herr Stoll

Ach Herr Stoll- was Sie kleiner Hosentaschen-Colombo wieder festgestellt und konstatiert haben- Sie haben aber ein Problem:
Niemanden interessiert die Meinung der kleinen Hosentaschen-Colombos dieser Welt.Wie sagte kürzlich ein Kind:
Wenn die Kuchenstücke reden- müssen die Krümel ruhig sein.
Demnächst ist Schluß mit den Handel der blonden, blauüuigen Kinder Russlands.


Stoll 18.01.2013 - 09:36

Hätte Putin diese Worte gern als Schimpfworte deklariert ?

Korruption, bestechliche Abgeordnete, staatliche Folter, politische Gefangene, Wahlbetrug, Wahlbetrüger, staatlich gelenkte Presse und Fernsehen, staatliche Internetkontrolle, tote russische Waisenkinder in russischen Adoptionsfamilien, Magnitzki-Liste, Umweltkatastrophen durch undichte Ölleitungen in Sibirien, Schnellschussduma. . . . . .
Was dann nicht mehr gesagt werden darf, existiert dann auch nicht mehr ? Hat da noch jemand Vorschläge ?


Royaler 17.01.2013 - 23:54

Pinkelverbot

Noch nicht genug zu tun in der Duma, jetzt erst mal \"Schimpfwörterverbot\", verbunden mit Aneckverbot inklusive landesweit opperierender Kontrollbehörde.
Folgt dann die Pinkelaufsicht?
Eine Abteilung dieser neu zu schaffenden Kontrollbehörde befasst sich dann mit der Punkelaufsicht.
Insbesondere das öffentliche Pinkeln im Passierraum von Flugzeugen soll verhindert werden,
wie es gerade bei Neurussen jüngsten Datums beliebt ist.
Insgesamt gesehen, würdig der hohen russischen Kultur nicht erst seit Puschkin ist Russland auf einem avantgaristisch futuristischen Zivilisationskurs
ungeahnter Massivität.
Geziert mit den richtigen Klakeuren aller Nationalitäten,
im Parlament wie in Sotschi selbst, wo das Wesentliche abzugehen scheint. Bis ins letzte russische Dorf wird dieser Wahnsinnsaufstieg der eigenen Nation bewundert. Depardieu sei Dank!


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