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Montag, 20.04.2009
Finanzministerium warnt: Russland geht das Geld aus
Moskau. Russlands stellvertretende Finanzministerin Tatjana Nesterenko warnt: Russlands Reserven könnten bereits im nächsten Jahr erschöpft sein. Bislang hatte die Regierung gehofft, dass sie mindestens bis 2011 reichen.
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Zu Zeiten des hohen Ölpreises hat sich Moskau Rücklagen für schlechte Zeiten geschaffen. Nach Angaben des Finanzministeriums befinden sich derzeit (Stand 1.4.09) 121 Mrd. USD auf den Konten des Reservefonds.
Derzeit spielt der Fonds in den Plänen der Regierung, die Krise zu bekämpfen, eine wichtige Rolle. Unter anderem sollen dadurch Haushaltslöcher gestopft werden. Doch auch der Reservefonds hat Grenzen:
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"Es gibt die Möglichkeit, dass wir den Reservefonds schon im nächsten Jahr völlig aufgebraucht haben. So eine Berechnung gibt es", sagte Nesterenko. Das hänge von der Haushaltspolitik der Regierung und dem Rubel-Dollar-Kurs ab, betonte sie.
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Noch im März hatte Finanzminister Alexej Kudrin erklärt, dass die Mittel des Reservefonds noch mindestens zweieinhalb Jahre reichen werden, d.h. für den Ausgleich der Haushaltslöcher 2009, 2010 und zur Hälfte auch noch für 2011.
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