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Donnerstag, 12.02.2009
Freigekaufter ukrainischer Waffenfrachter erreicht Kenia
Kiew/Mombasa. Eine Woche nach der Zahlung des Lösegeldes an somalische Piraten hat der freigelassene ukrainische Frachter „Faina“ sein Ziel in Kenia erreicht. Das Schiff mit 33 T-72-Panzern und weiteren Waffen an Bord war am 25. September von Piraten gekapert worden.
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Am 5. Februar waren 3,2 Millionen US-Dollar als Lösegeld an die Piraten gezahlt worden. Das ukrainische Präsidialamt bestätigte das Einlaufen des Frachters in den kenianischen Hafen.
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An Bord des Schiffes waren bei der Kaperung 21 Besatzungsmitglieder, neben Ukrainern auch drei Russen und ein Lette. Der russische Kapitän Wladimir Kolobkow war kurz nach dem Überfall an einem Herzschlag gestorben.
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Mit einer Sondermaschine war bereits gestern eine neue Besatzung für das Schiff nach Mombasa eingeflogen worden. Dieses Flugzeug wird am Freitag in Kiew mit der freigelassenen Crew zurückerwartet. Die beiden Russen unter ihnen werden anschließend nach St. Petersburg weiterreisen. Auch der Leichnam des Kapitäns soll mit diesem Flug überführt werden.
Kenias Regierungsbehörden beteuerten heute abermals, dass es sich bei der Fracht um eine Lieferung für die eigene Armee handelt. In zahlreichen Medien wurde die Version erörtert, dass es sich eigentlich um Waffen handelt, die in die Bürgerkriegsregion im Südsudan geschmuggelt werden sollten.
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Wie heute in Kiew bekannt wurde, hatte der ukrainische Geheimdienst eine gewaltsame Befreiung des Frachters erwogen. Zu diesem Zweck wurden auf der Krim auch Übungen auf einem baugleichen Schiff abgehalten.
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Präsident Viktor Juschtschenko hätte sich aber wegen der zu erwartenden Opfer stets gegen einen solchen Coup ausgesprochen, sagte Stepan Gawrisch, Erstes Vizesekretär des Nationalen Sicherheitsrates.
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