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Mittwoch, 28.07.2010
Hitze löst Quallenplage an Russlands Pazifikküste aus
Wladiwostok. In der lang anhaltenden Hitze haben sich an der russischen Pazifikküste riesige Schirmquallen besonders stark vermehrt. In grossen Mengen werden sie an die Strände getrieben. Biologen beruhigen, die Tiere seien ungiftig. Die Strände bleiben wegen des Gestanks trotzdem leer.
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"Rhopilema sind große Quallen mit einem Schirmdurchmesser bis zu einem halben Meter. Sie haben einen blaugetönten Körper und hellrote Tentakeln. Rhopilema leben überwiegend im Japanischen, Chinesischen und Gelben Meer.
Seit 1999 haben Wissenschaftler sie aber auch an der Amur- und Ussuribucht gesehen", erklärt Biologe Sergej Masljanikow.
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Die Tiere sind ungiftig und stellen keine Gefahr für die Badenden dar. In der asiatischen Küche werden sie sogar als Nahrungsmittel verwendet, zum Beispiel als "Salat aus gewürfelten Quallen".
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Bei den Badenden stoßen die Quallen dennoch auf wenig Gegenliebe. In großer Anzahl verenden sie an den Stränden.
Ihre Verwesung ruft einen Gestank hervor, der den wenigsten Strandgästen gefällt.
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