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Dienstag, 07.09.2010
Medaillen mit Putin u. Medwedew aus dem Verkehr gezogen
Moskau. In der Duma angebotene Medaillen mit den Porträts von Putin und Medwedew sind noch vor Beginn der neuen Sitzungsperiode wieder aus dem Verkauf genommen worden – weil dem Kreml und dem Weißen Haus „derartige Geschmacklosigkeiten“ nicht zusagen.
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Die Medaillen des Herrscher-Tandems waren noch gestern in einem Kiosk im russischen Parlament verkauft worden. In Silber kosteten die beiden Politiker 14.500 Rubel, in Gold zusammen mit einem edelsteinbesetzten Wappen-Adler 36.500 Rubel. Heute, am ersten Sitzungstag der Duma nach der Sommerpause, waren die Sammlerstücke verschwunden – und die Verkäufer behaupteten, so etwas habe es bei ihnen nie gegeben.
Nach Medienberichten über die monetäre Politiker-Verherrlichung hatten Kreml und Weißes Haus Nachforschungen angestellt – und ihr Veto eingelegt. „Wir haben unser Unverständnis darüber ausgedrückt“, so Putins Pressesprecher Dmitri Peskow. Der Kreml bat die Presse darum, doch nicht „jeder Geschmacklosigkeit“ zuviel Aufmerksamkeit zu schenken.
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In Putins Stab schloss man nicht aus, dass ein Rechtsverstoß vorliegt, wenn die beiden Politiker ohne ihr Einverständnis abgebildet wurden. Hergestellt wurden die Münzen allerdings von der staatlichen Münze GosSnak, die dem Finanzministerium untersteht.
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