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Montag, 29.06.2009
Moskauer Schwule wollen trotz Verbot Obama begrüssen
Moskau. Moskauer Schwule wollen den US-Präsidenten Barack Obama bei seinem ersten offiziellen Besuch in Moskau vor der US-Botschaft persönlich begrüssen - wenn sie können. Transparent-Aufschrift "Yes You Can". Die Kundgebung ist allerdings behördlich nicht genehmigt.
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Die Moskauer Stadtverwaltung hatte bereits Anfang Juni den Antrag für die Mahnwache abgelehnt. Einer der Organisatoren, Nikolai Aleksejew hatte angekündigt, das Kundgebungsrecht per Gericht einzuklagen.
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Aleksejew kündigte heute laut Interfax an, die Aktion solle am 7.7. auf jeden Fall stattfinden. Die Organisatoren hätten auch bereits schon um ein Treffen mit US-Aussenministerin Hillary Clinton gebeten, die Obama bei seiner Russland-Reise begleitet.
Hauptforderung der Aktion soll sein, dass gleichgeschlechtliche Ehen in Russland erlaubt werden sollen. Obama und Hillary hätten sich im amerikanischen Präsidenten-Wahlkampf für homosexuelle Ehen ausgesprochen, sagt Aleksejew.
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In Russland ist die russisch-orthodoxe Kirche vehement gegen Freiheiten für Homosexuelle. Die Moskauer Stadtverwaltung hatte seit 2006 alle Versuche, eine "Gay-Parade" in Moskau zu veranstalten, verboten.
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Derweil können sich allerdings Schwule und Lesben in Moskau unbehindert treffen. Die bekanntesten Open-Air-Treffpunkte für Homosexuelle sind im Stadtzentrum in Kremlnähe.
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