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Donnerstag, 12.11.2009
Neuer Suchoi Superjet 100 wird erst 2010 ausgeliefert
Moskau. Russlands erstes in der Nachsowjetzeit komplett neu entwickeltes Verkehrsflugzeug lässt weiter auf sich warten: Die bis Jahresende geplante Auslieferung der ersten SSJ-100-Exemplare an Aeroflot verzögert sich auf 2010.
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Suchoi-Chef Michail Pogosjan bestätigte gestern, dass die geplante Erstausliefung in diesem Jahr nicht mehr klappt.
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Eine Sprecherin von GSS, der Zivilflugzeugsparte des Unternehmens, erklärte, dass die Verzögerung durch die fehlende Zertifizierung der Triebwerke des neuen Regional-Jets verursacht wird. Die Turbinen des SSJ-100 vom Typ SaM-146 sind ebenfalls eine Neuentwicklung. Hersteller ist ein Joint-Venture des französischen Triebwerke-Herstellers Snecma mit der russischen Firma NPO Saturn.
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Nach Informationen der Tageszeitung „Kommersant“ ist mit der Zulassung der Triebwerke im ersten Quartal 2010 zu rechnen. Danach werden weitere Tests der SSJ-Prototypen fällig, so dass mit einer Auslieferung frühestens im Sommer zu rechnen ist.
Aeroflot hat 30 Exemplare des neuen Typs bestellt - wird aber aus politischen Gründen kaum die Bestellung wegen der erneuten Verzögerung stornieren.
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Ursprünglich sollte der von seinen Schöpfern als besonders modern und sparsam gepriesene neue Jet schon im Herbst 2008 die Aeroflot-Flotte ergänzen. Doch auch dieser Liefertermin war ebenfalls nicht zu halten – und wurde auf Das Jahresende 2009 verschoben.
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Verzögerungen mit der Auslieferung neuer Flugzeugmuster sind allerdings kein spezifisch russisches Problem: Auch Boeing und Airbus mussten die Erstkunden ihrer neuesten Entwicklungen mehrfach um Geduld bitten.
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