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Mittwoch, 25.04.2012

Politiker fordert Scharia für Russlands Moslems

Moskau. Ein russischer Politiker fordert in einem Interview die Einführung islamischer Gerichtshöfe (Scharia) für Russlands Moslems. Anderenfalls werde es ein Blutbad in Moskau geben, drohte er.

"Moslems wollen mit dem vielstufigen Gerichtssystem nichts zu tun haben, es ist ihnen fremd. Sie glauben, dass wir hier nach Russland als Fremde kommen, aber wir denken, wir sind hier zu Hause. Vielleicht seid Ihr die Fremden und wir zu Hause. Und wir stellen die Regeln auf, die uns gefallen, ob Ihr das wollt oder nicht. Jeder Versuch, das zu ändern, kosten Blut, in Moskau wird es einen zweiten toten See geben. Wir übergießen die Stadt mit Blut", sagte Dagir Chasarow in einem TV-Interview.

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• Islam in Russland: Die Probleme sind importiert (15.08.2005)
Das Interview wurde zum Skandal, denn Chasarow gilt nicht als radikaler Islamist. Der Anwalt(!) ist Berater von Waleri Rjasanski, dem Leiter des Ausschusses für Sozialpolitik im Föderationsrat.

Chasarow macht sich seit längerer Zeit für die Einführung der Scharia stark. Die Scharia solle für alle Moslems weltweit gelten und Russland müsse seinen islamischen Bürgern das Recht einräumen, sich nach der Scharia richten zu lassen, fordert er.

Von seinen als gewalttätig aufgefassten Äußerungen distanzierte sich Chasarow später. Er wolle kein Blutbad anrichten, erklärte er. Die Aussagen habe der Korrespondent "provoziert". Er blieb aber bei der Forderung nach der Scharia.

Chasarow ist nicht der einzige Prominente, der sich für die Anerkennung islamischen Rechts in Russland ausspricht. Vor zwei Jahren erklärte bereits Tschetscheniens Oberhaupt Ramsan Kadyrow, die Scharia sei wichtiger als die weltliche Rechtsprechung.

Kadyrow hatte sich u.a. für die im Islam erlaubte Vielehe ausgesprochen, die das russische Recht verbietet.



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wanderer 30.04.2012 - 16:07

Koran-Verbot in Spanien?

Vor ein paar Wochen stellte Imran Firasat formell einen Antrag an das spanische Ministerium für die Präsidentschaft, den Kongress der Abgeordneten, das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und das Ministerium des Innern, in dem er die folgenden 10 Punkte zur Begründung seines Antrags anführte:

\" Der Koran ist kein heiliges oder religiöses Buch, sondern ein Buch, das Gewalttätigkeit, Hass und Diskriminierung predigt.
Der Koran ist ein grausames Buch, das die sogenannte Gemeinschaft der Muslime dazu auffordert, den Dschihad zu führen, unschuldige Menschen zu töten und den Weltfrieden zu zerstören.
Der Koran ist für all den Terrorismus verantwortlich, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, wobei Tausende von Menschen ihr Leben verloren haben.
Der Koran ist ein Buch, das seinen Gläubigen sinistre Anweisungen erteilt und sie aufstachelt, die gesamte Welt zu erobern und um jeden Preis die Macht zu ergreifen.
Der Koran ist ein Buch, das zu Hass und Gewalt aufruft und daher mit der modernen Welt und mit der Rechtskultur Spaniens unvereinbar ist.
Die Koran ein Buch, das die Diskriminierung zwischen den Menschen anstrebt.
Der Koran ist ein Buch, das keine Meinungs- und Religionsfreiheit zulässt.
Der Koran ist ein Buch, das durch seine ungerechten und einem übertriebenen Männlichkeitswahn entsprungenen Vorschriften Frauen Leiden und Qualen verursacht.
Der Koran ist ein Buch, dass keine Lehre der Einheit vermittelt, sondern seine Anhänger zu Zwietracht auffordert und ihnen Freundschaft mit Nichtmuslimen verbietet, weil sie in den Augen des Korans Ungläubige sind.
Der Koran ist eine große Bedrohung für die freie Gesellschaft Spaniens. Ein Buch, das zur Führung des Jihad, zum Töten, zum Hass, zur Diskriminierung und zur Rache auffordert, kann in keiner Weise mit dem Rechtssystem Spaniens vereinbar sein. Es ist ein Buch, das in völligem Widerspruch zu allem steht, was das spanische Recht und die spanische Verfassung garantieren. Es stiftet zu Hass und Gewalt in unserem Land an.\"
Sollte man vieleicht auch in Erwägung ziehen




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