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Donnerstag, 23.04.2009
Riga: Putin, Medwedew und Lawrow wollen in den Stadtrat
Riga. Bei den Wahlen zum Rigaer Stadtparlament am 6. Juni schickt die linke Oppositionspartei „Für die Heimat“ Kandidaten namens Medwedew, Putin, Lawrow und Kudrin ins Rennen. Auch ein leibhaftiger Alexander Suworow kandidiert – allerdings auch nur ein Namensvetter des 1800 verstorbenen legendären russischen Feldherrn.
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Laut Sergej Schurawljow, einem Stadtrat der Partei, handelt es sich bei den Namensvettern russischer Politprominenz um „reale Menschen und lettische Staatsbürger“, die bereits ihrer Kandidatur zugestimmt hätten, berichtet heute Ria Novosti.
Der unweigerlich an den russischen Außenminister erinnernde Kandidat Lawrow – sein Vorname blieb ungenannt – sei zwar schon 95 Jahre alt, „will den Menschen aber die Wahrheit sagen, weil er nichts mehr zu befürchten hat“.
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Auch der Herr Putin auf der Liste sei ein „ehrenwerter Mensch“: Es handele sich um einen ehemaligen Armee-Offizier, der heute in Riga als Jurist arbeitet. Darüber hinaus will die Partei auch einen Kandidaten namens Weschnjakow aufstellen.
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Er könnte in der großen russischen Gemeinde durchaus für Alexander Weschnjakow gehalten werden, den ehemaligen Chef der russischen Wahlkommission - und heutigen Botschafter Russlands in Lettland.
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