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| Bereits vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Schweden zeigten sich die russischen Fans zuversichtlich. Später wurde die Nacht zum Tag gemacht (Foto: Russisches TV) | |
Donnerstag, 19.06.2008
EM: Russland lässt Schweden keine Chance – 2:0
Innsbruck. In einem kampfbetonten letzten Gruppenspiel ließ die russische Nationalelf Gegner Schweden keine Chance. Verdient setzten sich Guus Hiddinks Schützlinge durch und rückten mit einem 2:0 ins Viertelfinale vor.
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Dort wartet eine echte Reifeprüfung auf die jüngste Mannschaft der Europameisterschaft: die Niederlande werden der nächste Gegner sein.
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Heimkehrer Arschawin wirbelt Schweden schwindelig Weil Russland unbedingt einen Sieg gegen Schweden brauchte, setzte Hiddinks Elf gestern vom Anpfiff an auf Tempofußball. Vor allem der nach verbüßter Rot-Sperre „heimgekehrte“ Andrej Arschawin wirbelte in der Sturmspitze und mischte die schwedische Abwehr bald ordentlich auf.
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Nach ersten Schuss-Versuchen, die am Tor vorbei gingen oder vom schwedischen Keeper Andreas Isaakson abgewehrt werden konnten, klappte es in der 24. Minute für die Russen:
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Nach Hereingabe von der linken Flanke durch Schemschow und Anjukow schoss Pawljutschenko ein. Keine Chance für den schwedischen Schlussmann.
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Schlechte Chancen-Verwertung Das Tor schien Schweden wach zu rütteln. Nur drei Minuten später köpfte Larsson ans Lattenkreuz des russischen Kastens. Doch Russland gewann schnell wieder die Oberhand und vergab bis zur Halbzeit noch einige Chancen.
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In der zweiten Hälfte blieb das Kräfteverhältnis unverändert und in der 50. Minute wurde der unermüdliche Sturm der Russen zum zweiten Mal belohnt: Schirkow passte in den Straßraum zu Arschawin, der eiskalt zum 2:0 verwandelte.
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Ein echter Brocken wartet Auch wenn das Spiel entschieden zu sein schien, ließen die Russen bis zum Schluss nicht locker. Mit sehr schönem Angriffsfußball erspielte sich Hiddinks Team noch mehrere Chancen: Zyrjanow traf in der 80. Minuten den Pfosten und zwei Chancen konnte Pawljutschenko nicht mehr verwerten.
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Mit der beeindruckenden Vorstellung erkämpfte sich die Hiddink-Elf den Einzug ins Viertelfinale. Dort wartet nun ein echter Brocken auf die Russen: Die bisher selbstbewußt aufspielende niederländische Mannschaft.
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Am Samstag geht es in Basel ab 22.45 Uhr Moskauer Ortszeit um die Wurst.
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