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Montag, 06.09.2010
Brände im Süden: Beamtenrücktritte nach Medwedew-Rüge
Wolgograd. Im Gebiet Wolgograd, wo verheerende Grasbrände Todesopfer forderten und große Schäden anrichteten, haben mehrere hohe Beamte ihren Hut genommen. Medwedew hatte sie am Samstag aufgefordert, „aufzuwachen“.
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Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte Generalstaatsanwalt Juri Tschaika angewiesen, im Gebiet Wolgograd eine Untersuchung einzuleiten, inwieweit die Kommunen und Regionalstrukturen auf die Brandbekämpfung vorbereitet waren.
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„Ich will, dass die Leiter der Kommunen nach dieser Überprüfung aufwachen“, sagte Medwedew laut ITAR-TASS. Er wies u. a. darauf hin, dass im Wolgograder Gebiet keine Brandschneisen zwischen Steppenflächen und Ortschaften gegeben habe.
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Dadurch sei es zu der riesengroßen Ausbreitung der Brände gekommen, und dafür seien die lokalen Verwaltungen verantwortlich. „Das ist eine himmelschreiende Schlamperei“, hatte Medwedew gewettert.
Die Konsequenzen zogen mindestens vier leitende Beamte in der Region, darunter der Vorsitzende des Gebietsausschusses für den Katastrophenschutz.
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Die letzten Grasbrände wurden Freitagabend gelöscht. In insgesamt 16 Kreisen im Gebiet Wolgograd hatte es gebrannt; acht Menschen kamen dabei ums Leben, 500 Häuser verbrannten, mehr als 900 Personen verloren ihr hab und Gut.
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