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Montag, 16.11.2009
Duma-Abgeordneter lässt sich um 300.000 Euro betrügen
Moskau. Vorsicht an der Wechselstube! Eduard Markin, 40jähriger Abgeordneter der nationalistischen LDPR, ist Betrügern auf den Leim gegangen. Markin wollte 300.000 Euro in Rubel tauschen und verlor bei der Transaktion das gesamte Geld.
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Markin hatte zunächst selbst im Internet recherchiert, an welcher Wechselstube in Moskau eine solch große Summe getauscht werden kann. Schließlich verabredete er sich mit einem Devisenhändler zum Tausch.
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Dann schickte er seinen Leibwächter mit dem Geld los. Vor der Wechselstube wurde der Leibwächter von einem Mann in Empfang genommen, der sich als derjenige vorstellte, mit dem Markin am Telefon die Details besprochen hatte.
Der Leibwächter übergab das Geld und der "Kassierer" verschwand hinter der Tür der Wechselstube. Als er nach einer Weile nicht wieder heraus kam, begann der Leibwächter zu klopfen.
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Doch der Betrüger hatte längst das Weite gesucht. Wie sich herausstellte, gab es in der Wechselstube noch einen zweiten Ausgang. Der Polizei gelang es bislang nicht, den Täter zu fassen.
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Interessant ist dabei der Fakt, dass Markin als ehemaliger Bankier im Komitee für die Überwachung des Finanzmarkts sitzt. Wechselstuben gehören offenbar nicht zu seinem Metier.
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