Moskau. Verstehe noch einer dieses Wetter! Die erste Dezemberhälfte hat Moskau einen „Klimawandel“ von beeindruckender Heftigkeit beschert: Nach der Rekordwärme am Monatsbeginn gab es ein Schnee-Chaos aus heiterem Himmel. Und nun ist es nach Einschätzung der Meteorologen „untypisch frostig“.
Heute morgen um 9 Uhr wurden auch an Messpunkten in der Moskauer Innenstadt minus 25 Grad gemessen. Die Flughäfen Domodedowo und Scheremetjewo meldeten sogar 28 Grad Kälte.
Ein Trost: Bei einer solchen eindeutigen Hochdrucklage ist tagsüber mit Sonnenschein zu rechnen. Viel wärmer wird es dadurch aber nicht: Der Wetterbericht für heute verspricht den Hauptstadtbewohnern „Höchsttemperaturen“ von ca. 20 Grad Frost.
Die knackigen Fröste sollen mindestens noch bis zum Wochenende anhalten. Meteorologen und Mediziner empfehlen den Menschen deshalb ganz banal, sie mögen sich doch bitte warm anziehen.
St. Petersburg bekommt dieser Tage nur eine weichgespülte Version der Kältewelle ab. Gegenwärtig hat es minus 10 Grad, in diesem Bereich bleiben die Prognosen auch für die nächsten Tage.
Über die Perspektiven deutsch-russischer Zusammenarbeit diskutierten am 11.3. in Moskau Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Vizevorsitzende der Deutsch-Russischen Aussenhandelskammer, Alexej Mordaschow und einige hundert Unternehmer, moderiert vom Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums, Ernst-Jörg von Studnitz. (Topfoto: Mrozek/.rufo)